Dem Burnout keine Chance geben

Andrea Auinger, Praxis für Psychotherapie und Coaching
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BEZIRK (ros). Dass es sich bei Burnout keineswegs um eine Modekrankheit handelt belegen weltweit alarmierende Zahlen. Immer mehr Menschen geraten in die Burnout-Falle. Sie fühlen sich im Job gestresst, überfordert und nicht geschätzt.
Die Diagnose trifft vor allem ehrgeizige Leistungsträger, die nach Perfektion streben und in der Realität scheitern. Die Krankheit ist nicht nur für die Betroffenen ein Problem. Burnout und Stressbelastung der Mitarbeiter kosten Österreichs Unternehmen gewaltige Summen. Rund sieben Milliarden Euro verliert die heimische Volkswirtschaft pro Jahr durch psychosoziale Erkrankungen. Andrea Auinger, Praxis für Psychotherapie und Coaching in Ansfelden, weiß: "Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter hier schon sehr vielfältig und sehr gut. In vielen Organisationen werden Seminare zur Stressvermeidung und für Zeitmanagement angeboten und auch Therapeuten und Coaches zur Seite gestellt".

Burnout-Prophylaxe
"Eine rechtzeitige professionelle Unterstützung gehört zur Burnout-Prophylaxe. Manchmal reicht hier der Austausch, um sich über einiges wieder klar zu werden", so Auinger. "Leider messen wir unseren Wert häufig an unserem Arbeitspensum, an dem, wie und was wir im Job leisten. Manchmal definieren wir uns nur noch über den Beruf und vergessen auf das Rundherum, auf das, was uns noch ausmacht. Man muss sich selbst wieder etwas wert sein". Körperliche und emotionale Erschöpfung zeigt sich auch in gesteigerter Unruhe, Lustlosigkeit, Muskelverspannungen, Ängsten oder Panikattacken. Nicht selten wird man auch häufiger krank, weil die Immunstärke sinkt. Es folgt der soziale Rückzug und man gleitet in die Depression. Es geht einem sprichwörtlich „die Luft aus".

Batterien wieder füllen
"Wesentlich ist, sich gezielt Auszeiten einplanen. Auch bei kurzfristigen Aktivitäten wie beispielsweise einem Kinoabend, Essen mit Freunden, Theaterbesuche, radeln oder Fitnesscenter kann man auftanken und die Batterien wieder füllen", so Auinger. "Gut auf sich selbst zu achten und sich dies auch zu erlauben ist nötig. In unserer schnelllebigen Zeit, allzeit durch Handy oder E - Mail bereit, verlernen wir, auf unseren Körper und unsere Gefühle zu hören. Hinschauen und hineinhören sollte wieder wichtig werden".

nger.

Autor:

Roswitha Scheuchl aus Linz-Land

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