Kopfschmerzen: Die Geißel der Bevölkerung hinterfragt

Markus Wimmer und Christine Radmayr (Moderation), | Foto: BRS
  • Markus Wimmer und Christine Radmayr (Moderation),
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

LINZ (nikl). Zum Abschluss der Mini Med-Veranstaltungsreihe vor der Sommerpause stand der „brummende Kopf“ im Mittelpunkt. Was genau dahintersteckt, bekommt man oft gar nicht raus. Denn laut dem Neurologen Markus Wimmer, Leiter der Neurologischen Schmerzambulanz des Kepler Universitätsklinikums, gibt es mehr als 200 Formen des Kopfschmerzes. Aber bei manchen Menschen ist es mehr, als nur ab und zu Kopfweh zu haben. Bei ihnen ist der Kopfschmerz kein Symptom für eine andere Erkrankung, der Kopfschmerz ist die Erkrankung selbst. Zu diesen sogenannten primären Kopfschmerzen gehören Migräne und der Spannungskopfschmerz – die Geißel der Bevölkerung. „Diese Krankheiten schränken die Gesellschaft am meisten ein“, betont Wimmer. Migräne: Der Schmerz ist in der Regel einseitig, sehr stark behindernd, hämmernd oder pochend und zwingt Betroffene zur Bettruhe. Zusätzlich ist den Betroffenen oft übel, sie müssen sich übergeben, sind licht-, lärm- und mitunter auch geruchsempfindlich. Die Attacken dauern vier Stunden bis drei Tage. Bestimmte Faktoren können Migräne auslösen – Wimmer spricht von sogenannten Triggern. Dazu zählen etwa Stress, grelles Licht, laute Musik oder Alkohol. Zur Behandlung von Migräneattacken kommen folgende Medikamente infrage: Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika und Paracetamol, Mittel gegen Übelkeit, spezielle Migränemedikamente (Triptane und Ergotamine). Häufiger als Migräne tritt der Spannungskopfschmerz auf. „Hier gibt es nur die Vermutung, dass der Stress Auslöser ist“, betont Wimmer. Was kann man dagegen tun? Wimmer: „Kopfschmerzmittel wie das allseits bekannte Aspirin helfen beim Spannungskopfschmerzen sehr gut.“

Publikum öffnet das Herz

Zweiter Höhepunkt des Abends war die Spendenübergabe an das Kumpelgut in Wels. Bei den vergangenen vierzehn Mini Med-Abenden konnten die Besucher für den über die Landesgrenzen hinaus bekannten Erlebnishof für krebs- und schwerkranke Kinder spenden. Heinz Brock, Programmdirektor von Mini Med, konnte einen Scheck in der Höhe von 1.800 Euro an die Vertreter des Kumpelguts übergeben.

Anzeige
1:46
1:46

WKOÖ Maklertipp
Rechtsschutzversicherung: Sichern Sie Ihr Recht!

Eine Rechtsschutzversicherung schützt Sie vor den Folgen von vielen möglichen Konfliktfällen – vor allem finanziell.  Es gibt viele Gründe für einen Streit vor Gericht: Angenommen, Ihr Vermieter erhöht den Mietzins in ungerechtfertigter Weise, Ihr Hund läuft einem Biker vor das Rad, Ihnen wird nach einem Verkehrsunfall das Schmerzensgeld verwehrt oder Ihr Arbeitgeber zahlt die Überstunden nicht. Von all diesen Fällen haben Sie schon gehört oder Sie haben sogar schon selbst eine solche oder eine...

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus Linz-Land auf MeinBezirk.at/Linz-Land

Neuigkeiten aus Linz-Land als Push-Nachricht direkt aufs Handy

BezirksRundSchau Linz-Land auf Facebook: MeinBezirk.at/Linz-Land - BezirksRundSchau

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus Linz-Land und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.