Trockene Haut: Was tun, wenn es juckt und kratzt

Vor allem Männer leiden unter trockener Körperhaut. Frauen hingegen achten sehr darauf, sich einzucremen.
  • Vor allem Männer leiden unter trockener Körperhaut. Frauen hingegen achten sehr darauf, sich einzucremen.
  • Foto: Yvonne Bogdanski/Fotolia
  • hochgeladen von Victoria Preining

Sobald die kalte Jahreszeit beginnt, kommt auch die trockene Heizungsluft und mit ihr die trockene Haut. Viele Menschen leiden besonders in dieser Zeit unter lästigen, geröteten und rissigen Partien im Gesicht und am Körper. Dabei gäbe es einfache Maßnahmen, um dem vorzubeugen.

Verschiedene Auslöser

Grundsätzlich produziert die menschliche Haut selbstständig einen Fettfilm, der diese vor äußeren Einflüssen schützt. Aus verschiedenen Gründen kann es jedoch zu einer vermehrten Entfettung kommen – die Haut wird trocken. "Bei trockener Körperhaut ist zu wenig Fett, zu wenig Rückfettung und zu viel Entfettung da. Das hängt mit unserer Hautpflege zusammen, also damit, dass sich Menschen zu viel baden oder sich mehrmals am Tag duschen", sagt Hautarzt Reinhard Höfner aus Linz.
Gefördert werden diese Probleme neben übertriebener Körperpflege auch von der kalten Herbst- und Winterluft und dem fortschreitenden Alter. "Ein weiterer Faktor im Herbst ist die Heizperiode. Wenn kalte Luft von draußen hereinkommt, dann trägt diese wenig Feuchtigkeit in sich. Wenn sie dann im Raum aufgeheizt wird, ist das eine sehr trockene Luft, die der Haut Feuchtigkeit entzieht", sagt der Experte. Etwas anderes ist es bei trockener Gesichtshaut: "Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine trockene Fettschuppung. Das heißt, die Haut hat zu viel Fett und zu wenig Wasser", sagt Höfner. Hier spielen Stress und die Ernährung eine große Rolle. "Wir haben Stress und trinken Energiedrinks. Das führt zu einer fetten Haut, bei junger Haut blüht die Akne wieder auf. Bei reiferer Haut hingegen kommt es zu Wasserverlust. Viele verwenden dann eine möglichst fette Creme, das ist völlig widersinnig. Dadurch wird die Haut grobporig", sagt Höfner.

Pflege im richtigen Ausmaß

"Der Mensch muss begreifen, dass er sich pflegen muss. Am besten mit einer Pflegemilch, da sie von der Zusammensetzung her viel Wasser hat. Medizinisch wird auch mit Urea gearbeitet", sagt Höfner. Der Experte empfiehlt, sich nur einmal am Tag zu duschen und auf Vollbäder sowie auf aggressive, entfettende Seifen zu verzichten. Nach dem Duschen muss für ausreichend Rückfettung gesorgt werden. Für das Gesicht bieten sich luftig-leichte Cremen an, die der Haut Wasser zuführen. Hyaluronsäure darf enthalten sein.

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