2017 war intensives Jahr für Oberösterreichs Feuerwehren

Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner freut sich über zunehmendes Interesse der Jugend.
  • Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner freut sich über zunehmendes Interesse der Jugend.
  • Foto: Foto: OÖLFV/Kollinger
  • hochgeladen von Claudia Ruzmarinovic

OÖ. Ob aufgrund von Unwetter oder wegen Verkehrsunfällen: Vergangenes Jahr wurden Oberösterreichs Feuerwehren zu 63.205 Einsätzen gerufen. "Das sind mehr als 640.000 Einsatzstunden", so Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner. Im Vergleich zu 2016 waren die Feuerwehrleute um 25.000 Stunden häufiger im Einsatz. Zugenommen haben vor allem Brandeinsätze. 360 Feuer mussten laut Jahresbilanz des Oberösterreichischen Feuerwehrverbands gelöscht werden. Beeindruckend sind die Arbeitsstunden Ehrenamtlicher: Fast sechseinhalb Millionen Stunden leisteten Freiwillige 2017 im Dienst der Feuerwehr. Erfreulich sei, dass es der Feuerwehr, trotz schwächerer Geburtenjahrgänge, seit Jahren gelinge junge Menschen für die Freiwilligenarbeit zu gewinnen, so Kronsteiner. Bei den Frauen stehen aktuell 6.114, das sind rund sieben Prozent, für die Feuerwehr abrufbereit. Wesentlich höher ist der Anteil weiblicher Feuerwehrmitglieder bei der Jugend. "Knapp 32 Prozent sind Mädchen", so Kronsteiner. Besonders engagiert zeigen würden sich Mädchen in den Bezirken Ried, Freistadt, Braunau und Schärding.

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