Radverkehr
AEC-Rampe wird wieder für den Radverkehr geöffnet

In eine Richtung wird die AEC-Rampe wieder befahrbar, berichtet Vizebürgermeister Markus Hein.
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  • Foto: FPÖ Linz
  • hochgeladen von Christian Diabl

Nach einer längeren Sperre wird die AEC-Rampe ab dem Frühjahr wieder für Radfahrer befahrbar sein. Grüne und Radlobby sind zufrieden, fordern aber weitere Verbesserungen.

LINZ. Gute Nachrichten für Radfahrer in Linz. Die zuletzt gesperrte AEC-Rampe, die beim Ars Electronica Center von der Nibelungebrücke zur Donaulände führt, wird bald wieder für den Radverkehr geöffnet – zumindest in eine Richtung. Wer von der Donaulände auf die Brücke will, trifft auf ein "Einfahrt verboten"-Schild. Die Rampe wird ab dem Frühjahr 2021 ein kombinierter Rad- und Gehweg mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h. Bauliche Erhöhungen der Geländer, Piktogramme, Richtungspfeile und eine Info-Kampagne sollen die Benutzung für alle sicherer machen. Das alles waren laut Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) Voraussetzungen für die Wiederöffnung. "Es ist erfreulich, dass wir gemeinsam mit unseren Sachverständigen eine Lösung erarbeiten konnten, die das Befahren der Rampe in der Hauptfahrtrichtung ermöglicht", sagt Hein.


Entschärfung der Nibelungenbrücke

Erfreut zeigen sich auch die Linzer Grünen. Der Protest nach der Sperre habe gewirkt, sagt Klubobmann Helge Langer. Die Sperre der AEC-Rampe hätte die ohnehin gefährliche Situation für Radfahrer auf der Nibelungenbrücke zusätzlich verschärft. "Wünschenswert wäre es, als Nächstes die Entschärfung des angrenzenden Nadelöhrs Nibelungenbrücke anzugehen", so Langer.


Radwege-Labyrinth ums Neue Rathaus

Auch die Radlobby OÖ begrü´ßt die neue Regelung, wünscht sich aber einen ehestmöglichen Start. Außerdem fordert die NGO weitere Verbesserungen, nicht nur auf der Nibelungenbrücke, sondern auch bei Route um das Neue Rathaus. Viele Radfahrer würden diese gar nicht kennen. Eine Lösung liege im Norden unter der Brücke: Hier wird nach einer unübersichtlichen Kurve Fuß- und Radverkehr gemeinsam sehr schmal entlang der Donau geführt. Die Radlobby schlägt eine Trennung vor, denn es in unmittelbarer Nähe unter der Brücke einen verwaisten zweiten Gehsteig, der relativ einfach für den Radverkehr neu adaptiert werden könnte.

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