Stauvermeidung
Asfinag sieht Traffic Manager als Erfolgsprojekt

 v.l.n.r. Traffic Managerin Kerstin Gföllner, ASFINAG Vorstand Hartwig Hufnagl, Landesrat Günther Steinkellner, Traffic Manager Bernhard Becker.
  • v.l.n.r. Traffic Managerin Kerstin Gföllner, ASFINAG Vorstand Hartwig Hufnagl, Landesrat Günther Steinkellner, Traffic Manager Bernhard Becker.
  • Foto: Asfinag
  • hochgeladen von Christian Diabl

Seit einem Jahr gibt es auf den Autobahnen im Großraum Linz sogenannte "Traffic Manager". Die Asfinag zieht eine positive Bilanz.

LINZ. Insgesamt sind zwölf Traffic Manager der Asfinag 24 Stunden, sieben Tage in der Woche auf mehr als 100 Kilometer Autobahnen in Linz und Umgebung unterwegs. Sie sind als Ersthelfer im Ernstfall, zur Stauvermeidung und zur Koordination oder professionellen Unterstützung der Blaulichtorganisationen im Einsatz. 

"Jede noch so geringe Störung des Verkehrsflusses, insbesondere zu den Stoßzeiten im Zentralraum, führt oft zu ausgedehnten Stauungen oder gar Verkehrsunfällen", sagt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner.

In einem Jahr haben Sie rund 5.000 Einsätze abgewickelt – darunter mehr als 1.000 Pannen und mehr als 700 Unfälle.

Positive Bilanz zum Jahrestag

Eine erste Bilanz der Asfinag fällt positiv aus. Die Zeitspanne zwischen Erstmeldung und wieder freier Strecke konnte im Schnitt um 14 Prozent oder sieben Minuten verringert werden. Bei Pannen konnte die Dauer von Behinderungen im Schnitt um ganze 25 Prozent, das sind jeweils 15 Minuten weniger, gesenkt werden. Bei mehr als 1.300 größeren verkehrsbehindernden Ereignissen übernahmen sie die Funktion des Asfinag-Einsatzleiters am Ort des Geschehens, der die Zusammenarbeit mit Polizei, Rettung oder Feuerwehr koordiniert. 

"Die aktuelle Bilanz zu den Traffic Managern zeigt, dass sie hier eine schlagkräftige Antwort auf die steigenden Herausforderungen im oberösterreichischen Zentralraum sind“, sagt Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl.

Das Projekt kommt eigentlich aus England, wurde erstmals in Wien eingeführt und soll jetzt auf weitere Bundesländer ausgedehnt werden.

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