Florian 2019
Den jungen Menschen Erste Hilfe vermitteln

BRS-Chefredakteur Thomas Winkler, OÖ Versicherung-Generaldirektor Josef Stockinger, Peter Fleschurz und Landeshauptmann Thomas Stelzer (v. l.) bei der Preisverleihung im Ursulinenhof.
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  • BRS-Chefredakteur Thomas Winkler, OÖ Versicherung-Generaldirektor Josef Stockinger, Peter Fleschurz und Landeshauptmann Thomas Stelzer (v. l.) bei der Preisverleihung im Ursulinenhof.
  • Foto: Alfred Reiter
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Dank Peter Fleschurz legt manch Sechsjähriger einen Verband schneller an als viele Erwachsene.

LINZ. Wer kommt eigentlich, wenn die Rettung kommt? Die Antwort auf diese Frage war einer der Gründe für den Beginn des Engagements von Peter Fleschurz beim Arbeiter Samariterbund. Mittlerweile ist der Linzer seit 13 Jahren bei der Rettungsorganisation mit dabei. Seither hat er beinahe 11.000 ehrenamtliche Dienststunden zum Wohle seiner Mitmenschen geleistet. Für sein vielschichtiges Engagement bekam Fleschurz in der Vorwoche im Rahmen einer großen Gala im Ursulinenhof den Bezirks-Florian 2019 überreicht.

Ehrenamt mit Sinn

Hauptberuflich ist Fleschurz Entwicklungsleiter eines Unternehmens, dass Software für Krankenhäuser entwickelt. Anknüpfungspunkte zum Rettungsdienst gibt es daher genug. "Ich wollte etwas Sinnvolles tun", sagt Fleschurz über seine damalige Entscheidung, zum Arbeiter Samariterbund zu gehen. Die entstandenen Freundschaften über die Dienstjahre haben ihn bleiben lassen. Derzeit absolviert der Linzer eine Ausbildung zum Notfallsanitäter.

Bei der ehrenamtlichen Arbeit merke man oft erst "wie gut es einem eigentlich geht", erklärt der Florian-Bezirkssieger, der auch als Rettungssanitäter oder als Gruppenleiter bei Großschadensfällen im Einsatz steht. Seit neun Jahren leitet Fleschurz die Jugendarbeit der Gruppe Linz. Zwei Stunden in der Woche besteht seine Aufgabe dann darin, den Sechs- bis 18-Jährigen Erste Hilfe zu vermittelt: Wie lege ich einen Verband richtig an? Wie bringe ich jemanden in die stabile Seitenlage? All das lernen schon die Jüngsten bei der Samariterjugend. Bei den etwas Älteren geht es dann etwa auch um die Re-Animation.

Einsatz für die Jugend

Daneben begleitet er seine Schützlinge zu Bewerben, wo sich die Jugendretter bei praktischen Einsatzübungen beweisen müssen. „Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie ein Sechsjähriger einen Druckverband schneller und besser anlegt, als mancher Erwachsener“, so Fleschurz über seine Arbeit. Seit dem Vorjahr ist er auch stellvertretender Bundesjugendreferent für den Samariterbund Österreich.

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