Die Renaissance der Rexgläser in Linz

Lukas Brandstätter (re.) und Mitarbeiter Martin Erbler verwöhnen die Gäste mit Eingekochtem.
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  • Lukas Brandstätter (re.) und Mitarbeiter Martin Erbler verwöhnen die Gäste mit Eingekochtem.
  • Foto: Christoph Breiner
  • hochgeladen von Nina Meißl

Einkochen wie zu Omas Zeiten ist wieder in. Das Einmachglas funktioniert aber auch für Speisen "to go". Das zeigt Lukas Brandstätter in seinem Lokal "Rex" in der Arkade (Eingang Egger-Passage). Dort stehen in der Vitrine die schlichten Gläser mit Federklammer und Gummiring, befüllt mit frisch Eingekochtem. "Wir wollten schnelles Essen anbieten, das aber kein typisches Fast Food ist. Zudem hat uns der ganze Müll genervt, der beim Essen to go meist entsteht. So sind wir auf die Idee mit den Rex-Gläsern gekommen", erzählt Branstätter.

Ohne Konservierungsstoffe

Seit Juni des Vorjahres gibt es in dem kleinen Lokal vor allem österreichische Hausmannskost, aber auch indische Currys. "Man kann gleich hier essen oder die Speisen mit nach Hause nehmen für den Abend oder den nächsten Tag." Haltbar gemacht werden die Speisen im Wasserdampf mithilfe eines eigenen Behälters. Dadurch kann Brandstätter auch auf Konservierungsstoffe verzichten. "Manche sind zuerst abgeschreckt, weil wir hier keine Küche haben und die Speisen zugeliefert bekommen. Aber man schmeckt die Qualität." 40 bis 60 Gläser wandern inzwischen jeden Tag über den Ladentisch. Ab kommender Woche wird es auch ein Mittagsmenü mit einer kleinen Suppe geben. "Dazu erweitern wir unser Weinsortiment mit Bio-Weinen aus Österreich." Seit kurzem hat das Rex auch immer von Montag bis Freitag von 10.30 bis 18.30 Uhr durchgehend geöffnet.

Lukas Brandstätter (re.) und Mitarbeiter Martin Erbler verwöhnen die Gäste mit Eingekochtem.
Gulasch und Curry, aber auch Suppen und Süßspeisen stehen im Rex auf der Speisekarte.
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