Schneechaos in Oberösterreich
Herausforderung für Busfahrer und Winterdienste enorm

Oberösterreichs Winterdienste sind derzeit im Dauereinsatz
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  • Foto: Andrea Wilhelm/panthermedia
  • hochgeladen von Lisa-Maria Langhofer

OÖ. In Geduld üben müssen sich derzeit viele Pendler und Öffi-Nutzer. Die enormen Schneemengen führen im Regionalbusverkehr zu Verspätungen und im Extremfall sogar zu Ausfällen, was natürlich auch die mehr als 750 Linienbusse betrifft, die laut Oberösterreichischem Verkehrsverbund (OÖVV) täglich im Bundesland unterwegs sind. In der OÖVV Info App und online auf verkehrsauskunft.ooevv.at können sich die Pendler über die aktuelle Lage informieren und etwa rechtzeitig auf eine andere Linie umsteigen. In weiten Teilen des Mühl-, Inn- und Hausruckviertels sowie des Salzkammergutes herrschen dermaßen tiefwinterliche Bedingungen, dass Straßen teilweise gesperrt werden müssen. "Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis für etwaige Verspätungen", sagt Klaus Wimmer, OÖVV Pressesprecher. "Die Busfahrer bemühen sich sehr, die Fahrplanzeiten bestmöglich einzuhalten." Er empfiehlt den Öffi-Fahrern, sich bereits vorab über die Situation der gewünschten Strecke zu informieren, da vereinzelt auch Fahrten  komplett ausfallen können.

Winterdienste im Dauereinsatz

Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt, trotzdem verzeichnen die Straßenmeistereien in Oberösterreich bereits jetzt 15.200 Arbeitsstunden. Insgesamt sind aktuell  190 Schneepflüge sowie 150 andere Fahrzeuge im Dauereinsatz. 27.500 Tonnen Salz wurden in der gesamten Wintersaison 18/19 bisher verstreut. "Die Straßenmeistereien halten mit modernster Technik die Befahrbarkeit der Landesstraßen aufrecht", lobt Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.
Trotz des Einsatzes von  Schneepflug und Co. kam es jedoch vermehrt zu Unfällen und Fahrzeugbergungen, sodass die Bergrettung oder die Feuerwehr anrücken mussten. "Bislang gab es 850 Einsätze von mehr als 300 Feuerwehren in Oberösterreich", sagt Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek.
Landesrat Steinkellner appelliert an die Autofahrer, ihr Fahrverhalten an die winterlichen Verhältnisse anzupassen, denn auch sie hätten ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. "Eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine angepasste Fahrweise tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Hektik und Stress können besonders durch das vorausschauende Einplanen einer längeren Fahrzeit unterbunden werden“, so Steinkellner.

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