Agrar-Budget: Rund 3,7 Millionen weniger

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger muss sparen.
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OÖ. Ab 2018 stehen dem Ressort laut den Budgetplänen statt 83,8 nur rund 80,1 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind genau 3.681.000 Euro weniger. Besonders davon betroffen sind die Abteilungen Land- und Forstwirtschaft, Ländliche Neuordnung sowie Ernährungssicherheit und Veterinärwesen. Die Sparmaßnahmen sollen laut Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger hauptsächlich bei den Institutionen und in der Verwaltung durchgeführt werden.

So wird es zum Beispiel Einsparungen von rund 500.000 Euro bei der Landwirtschaftskammer geben. Bei der Land- und forstwirtschaftichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle werden 43.400 Euro eingespart, bei der Landarbeiterkammer rund 34.600 Euro und beim Agrarinvestitionskredit 173.500 Euro. Im Bereich des ländlichen Wegebaus wird das Bauvolumen um 10 Prozent gekürzt und so 116.000 Euro gespart. 

"Trotz der Einsparungen können wir gewährleisten, dass das Budget auch weiterhin auf Oberösterreichs Höfen und im ländlichen Raum ankommt. Alle für Oberösterrreichs Bauern notwendigen Fördermaßnahmen und auch neue agrarpolitische Initativen können finanziert werden", sagt Hiegelsberger. 

Schwerpunktsetzungen für 2018

Neben Sparmaßnahmen gibt es im Agrarbereich aber auch Bereiche, in die investiert werden soll. Dazu gehören die Landesförderprogramme, die weitergeführt werden sollen. 180.000 Euro fließen im kommenden Jahr außerdem in agrarische Versicherungsmodelle. Investitionen sollen außerdem Forschungsprojekte und die Bildung, hier vor allem das landwirtschaftliche Schulwesen, erhalten. Auch zukünftig ein wichtiger Punkt wird das Thema Biodiversität sein. 

Gemeindefinanzierung wird erneuert

Neuerungen wird es im nächsten Jahr auch auf Gemeindeebene geben: Allen voran die "Gemeindefinanzierung NEU", mit der gemeindeübergreifende und regionale Kooperationen gefördert werden sollen. Neben einem Fondsmodell gehören zu dem neuen System Service- und Beratungsleistungen vom Land Oberösterreich. "Ziel ist die Sicherstellung einer wirtschaftlich optimierten und bedarfsgerechten Infrastruktur vor Ort und ein Maximum an Lebensqualität in unseren Regionen", so Hiegelsberger. 

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