SK St. Magdalena
"Den Herbst werden wir fertigspielen"

St. Magdalena und Gerold Sturm gehören zusammen: Der Urfahraner Traditionsverein ist mit Erfolg in die neue Saison gestartet.
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  • hochgeladen von Benjamin Reischl

SK St. Magdalena-Trainer Gerold Sturm im Gespräch über Fußball, Vereinsbindung und die aktuelle Situation.

LINZ. Beim SK St. Magdalena (SKM) blickt Trainer Gerold Sturm zufrieden auf den bisherigen Saisonverlauf in der Landesliga Ost zurück.

Sieben Runden sind mittlerweile absolviert. Schwingt dennoch die Angst vor einem Corona-Abbruch mit?
Gerold Sturm: Wir können, was die Punkteausbeute, aber auch die gezeigten Leistungen betrifft zufrieden sein. Natürlich, aber ich gehe davon aus, dass wir den Herbst fertig spielen können. Das ist ein Ziel, das jeder verfolgt.

SKM setzt auf eigenen Nachwuchs

Sie sprechen es an. Die Erinnerungen an den Saisonabbruch im Frühling sorgten für viel Aufregung. Hat sich etwas verändert?
Der SK St. Magdalena ist ein Traditionsverein. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe selber viele Jahre das Trikot getragen, bin in unmittelbarer Nähe aufgewachsen. Die Spieler sind uns entgegengekommen, insofern war es eine ruhige Transferzeit und wir setzen ohnehin seit vielen Jahren auf den eigenen Nachwuchs.

Insbesondere im Frühling sprachen Trainer davon, auch Ex-LASK-Coach Valérien Ismael, dass die Zeit nach dem Lockdown eine Herausforderung in sportlicher, aber auch gesundheitlicher Hinsicht werden würde.
Ich beobachte das, und das nicht nur bei uns, dass sich kleinere Verletzungen, aber auch schwerere häufen. Man darf nicht vergessen, dass wir mehrere Monate kein echtes Training absolvieren konnten. Darum führen wir auch vermehrt junge Spieler an die Kampfmannschaft heran, um die Balance halten zu können.

Unabhängig davon ist der SKM eine echte Institution. Hilft einem das, solche Krisen zu überwinden?
Ich denke, die Spieler wissen, was sie am Verein haben und umgekehrt gilt dasselbe.

"Geisterspiele sind keine Alternative"

Mittlerweile dürfen Fans wieder die Spiele besuchen. Geht Fußball überhaupt ohne?
Nein, mit Sicherheit nicht. Geisterspiele sind unter normalen Umständen keine Alternative. Auch wenn wir keine Hardcore-Fans haben, spürt man, wie wichtig es ist, wenn jemand klatscht oder einen anfeuert, da spreche ich aus Erfahrung aus meiner aktiven Zeit als Spieler. Das Unterhaus lebt davon, auch, wenn jemand reinschreit, kritisiert. Das gehört dazu, und das ist auch eine Form der Anerkennung, wenn dich jemand beschimpft. Da muss man allerdings darüberstehen und mit Humor reagieren.

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