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Dampfloks, Modellbahnwelt, Fahrsimulator: Tag der offenen Tür bei den ÖBB in Linz

Starke Eisenbahner: In Linz werden die bekannten Loks rund um die Taurus oder Vectron gewartet. | Foto: Reischl (alle)
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  • Starke Eisenbahner: In Linz werden die bekannten Loks rund um die Taurus oder Vectron gewartet.
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Großes Kino beim Tag der offenen Tür der ÖBB in Linz für Jung und Alt: 100 Geburtstag der ÖBB mit großem Event in Linz gefeiert.

Gerhard Caravias nahm sich für eine Führung durch "seine" Eisenbahnwelt viel Zeit. | Foto: Reischl
  • Gerhard Caravias nahm sich für eine Führung durch "seine" Eisenbahnwelt viel Zeit.
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"Wir möchten den Interessierten Einblick in die spannenden Arbeitsbereich bei den ÖBB geben", erzählt Gerhard Caravias, der seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem Team für die Organisation dieses Eisenbahn-Highlights in Linz verantwortlich zeichnet: "Wir waren insgesamt ein Team aus mehreren Mitarbeitern, das sich schon vor einigen Monaten mit der Konzeption der Veranstaltung begonnen hat. Uns geht und ging es vor allem darum, den Leuten zu zeigen, was hinter den ÖBB-Kulissen tagtäglich geleistet wird, damit die Züge planmäßig in den Bahnhöfen ankommen und Reisen durch Österreich möglich und vor allem angenehm ist."

Der Samariterbund unterstützte die Veranstaltung. | Foto: Reischl
  • Der Samariterbund unterstützte die Veranstaltung.
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Einblick in den Werksalltag

Hier kamen am Samstag nicht nur die Kleinsten voll auf ihre Kosten, sondern auch ältere Semester, denn die ÖBB präsentierten sich von A bis Z: Hilfszugsvorführungen, eine echte Dampflok aus Kaiserszeiten, Einblicke in die Lackiererei oder Lehrwerkstätte. Obendrauf gab's noch eine Modelleisenbahnwelt, wo man sich die die neuste ÖBB-Vectron ins eigene Wohnzimmer mitnehmen konnte. "Eine runde Sache, die zeigt, wie vielfältig die ÖBB als Arbeitsgeber sind", sagt Caravias, dessen Kollegen nicht nur Probefahrten im Lokführerstand ermöglichten, sondern auch zeigten, wie Lokomotiven in den werkseigenen Werkstätten gewartet und repariert werden, oder welche Arbeit auf die Feuerwehrmänner bei der Eisenbahn wartet. Obendrein gab's zu bestaunen, wie ein Pantograf, also der Stromabnehmer, auf einer Lok funktioniert.
"Wir kommen jedes Jahr und sind immer wieder aufs Neue begeistert", erzählte eine Mutter, die gemeinsam mit ihren Kindern anwesend war. Zwei passionierte Modellbauer zeigten sich ebenso beeindruckt: "Unglaublich, was hier jedes Jahr von den fleißigen ÖBBlern auf die Beine gestellt wird. Schön, dass es solche Veranstaltungen noch gibt und man Einblick in die spannende Welt der Eisenbahnen erhält."
Und selbst für RundSchauRedakteur Benjamin Reischl war ein Besuch im Lokführerstand möglich: "Man fährt regelmäßig mit der Eisenbahn. Die Perspektive ganz vorne, in einer Lokomotive, ist natürlich eine ganz andere Qualität und lässt Kindheitserinnerungen wach werden."
Und für die Kleinsten gab es von den Kinderfreunden noch geschminkte Gesichter, obendrein unterstützte der Samariterbund Linz die Veranstalter. "Gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr und ASB haben wir den Besuchern eine spannenden Bergungseinsatz zeigen können", so Caravias, der mit seinem Team bis 17 Uhr viele begeisterte Eisenbahn-Fans begrüßen durfte.

Entgleist ein Zug, kommt der Hilfszug und hebt die Loks wieder in die Schienen. | Foto: Reischl
  • Entgleist ein Zug, kommt der Hilfszug und hebt die Loks wieder in die Schienen.
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Dampfendes Ungeheuer

Nicht nur Peter Rosegger war vor mehr als 150 Jahren beeindruckt von den dampfenden Ungeheuern, als er die erste Eisenbahn zu sehen bekam, die durch die Steiermark schnaufte, sondern ebenso die zahlreichen Eisenbahn-Fans in Linz, wo aus Ampfelwang eine originale Dampflok samt Kohlewagen zu bestaunen war. "Man sieht an den Gesichtern, dass hier Eisenbahnerherzen höher schlagen", freute sich Caravias, der obendrein Vorstand der MIGL Linz, einem Modellbahn-Verein in der Stahlstadt, ist.

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