20 Jahre Linz AG
Linz AG plant bereits Meilensteine der nächsten 20 Jahre

Linzer Torte zum runden Geburtstag der Linz AG – V. l.: Vorstandsdirektor Josef Siligan, Bürgermeiser Klaus Luger, Generaldirektor Erich Haider und Vorstandsdirektorin Jutta Rinner.
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  • Linzer Torte zum runden Geburtstag der Linz AG – V. l.: Vorstandsdirektor Josef Siligan, Bürgermeiser Klaus Luger, Generaldirektor Erich Haider und Vorstandsdirektorin Jutta Rinner.
  • Foto: Fotokerschi.at
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Genau vor 20 Jahren, am 1. Oktober 2000, nahm die Linz AG ihren Betrieb auf.

LINZ. "Heute vor 20 Jahren hat die Linz AG ihren operativen Betrieb aufgenommen", so Erich Haider. Zum Geburtstag warfen der Linz AG-Generaldirektor gemeinsam mit Bürgermeister und Linz AG Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Luger und den VorstandsdirektorInnen Jutta Rinner und Josef Siligan im Rahmen eines Presseempfangs einen kurzen Blick zurück auf die vergangenen zwei Jahrzehnte.

"Linz AG bleibt im Besitz der Stadt"

Die Linz AG ging aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Elektrizitäts-, Fernwärme und Verkehrsbetriebe AG (ESG) sowie der Stadtbetriebe Linz (SBL) hervor. Seither hat sich viel getan. Eine Zahl, die die Erfolgsgeschichte eindrucksvoll untermauert, ist jene der Mitarbeiter: Diese sit seit dem Jahr 2000 von rund 1.500 auf mehr als 3.100 angewachsen. Zum Jubiläm gab Bürgermeister Luger das Versprechen ab, dass die Linz AG auch "in Zukunft zu 100 Prozent in Linzer Besitz bleiben werde." Vor allem in schwierigen Zeiten garantiere der Multi-Dienstleister die so wichtige Versorgungssicherheit. 

Zahlreiche Meilensteine

Ein paar Highlights von 20 Jahren Linz AG-Geschichte: Im Jahr 2002 wird die Linie 2 nach Ebelsberg eröffnet. Zwei Jahre später gehen Mini-U-Bahn und die Nahverkehrsdrehscheibe am Hauptbahnhof in Betrieb. Die revitalisierte Pöstlingbergbahn fährt seit 2009 vom Hauptplatz ab.  Seit 2012 ist das Reststoffheizkraftwerk im Industriegebiet am Netz. Im Jahr 2016 startet das Projekt Neuland, dass neben einer Hafen-Modernisierung auch die Linzer Bevölkerung näher ans Hafenbecken bringen soll. Und auch für die Zukunft ist mit dem Erwerb der 5G-Lizenzen durch die Linz AG-Tochter Liwest bereits gesorgt – mit 5G soll dann auch schnelleres Internet in die Mühlviertler Haushalte einziehen. 

Netzausbau und neue Lösungen für E-Mobilität

Insgesamt plant die Linz AG in den nächsten Jahren Investitionen in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Dass Aufträge überwiegend an regionalen Unternehmen vergeben werden und nicht etwa an internationale Großkonzerne, mache das städtische Unternehmen besonders in Krisenzeiten zum Impulsgeber für die regionale Wirtschaft, betonen Luger und Haider. Vor allem für das Thema Nachhaltigkeit nimmt die Linz AG in den nächsten Jahren viel Geld in die Hand. So ist ein Ausbau der Photovoltaik-Erzeugung in und um Linz geplant. Noch für heuer ist ein erstes Mieterstromprojekt geplant.

Forschungsprojekt testet Grenzen des Stromnetzes

Im Bereich E-Mobilität beteiligt sich das Unternehmen derzeit am Forschungsprojekt "Urcharge". Gemeinsam mit der TU Wien wird in einer Linzer Wohnsiedlung getestet, wie das Stromnetz reagiert, wenn alle 50 Bewohner ihre zur Verfügung gestellten E-Autos gleichzeitig laden. In näherer Zukunft wird das E-Carsharing-Angebot weiter ausgebaut. Bereits in der kommenden Woche geht nämlich der sechste tim-Standort in der SolarCity in Betrieb. 

Neben der Zukunft der Mobilität und Energieversorgung baut die Linz AG aber etwa auch an der Zukunft der Wasserversorgung. Noch bis 2021 wird er Hochspeicher Hitzing modernisiert. Und auch der Kundenservice wird kontinuierlich ausgebaut und modernisiert. Spannend dabei: Trotz des Trends zur Digitalisierung sind die Kundenbesuche im Linz AG-Infocenter konstant gleich hoch geblieben.

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