30.11.2016, 09:02 Uhr

Label serviert Kultur und kalten Kaffee

"Lionator" sind eines der Aushängeschilder des Linzer Labels und stehen am 3. Dezember im Central auf der Bühne. Foto: VI/Lionator

Am 3. Dezember stehen fünf Bands des Linzer Labes IAM auf der Bühne des Linzer Central.

LINZ (jog). "Kalter Kaffee macht schön" – so heißt es im Volksmund. Zur Zeit des Barock, wo noch weiße Perücken, rot bemalte Lippen und blass geschminkte Gesichter angesagt waren, wurde Kaffee ausschließlich kalt genossen. Schminke und Lippenstifte waren damals noch von so schlechter Qualität, dass sie vom heißen Kaffeedampf zerliefen – daher auch der Ausspruch. Dass kalter Kaffee in Linz trotz wasserfester Schminke eine Renaissance erlebt, dafür sorgt Michael Raher. Der Jungunternehmer hat nach langer Entwicklungszeit mit "Barrista" ein eigenes Kaffeegetränk gebraut, das er jetzt bei eigenen Events "eiskalt" an den Mann und an die Frau bringt. "Barrista soll für Bars und Clubs in erster Linie als Basis für Mixgetränke dienen, besonders in Kombination mit Whiskey schmeckt er hervorragend", so Raher. Am 3. Dezember ist sein Getränk Teil des Vorprogramms der ersten "Label Night" im Linzer Central. Das musikalische Schaulaufen des Linzer Labels "Independent Audio Management" (IAM) bringt bei freiem Eintritt fünf vielversprechende Bands, namentlich "Lionator", "Swanmay", "Warholes", "Pink Moon" und "Fall For Ivy" zu Gehör.

Szene in Linz wächst

Die Bandbreite reicht dabei von Acoustic Pop bis Stoner Rock – jede Band hat eine halbe Stunde Zeit, die Gunst des Publikums zu gewinnen. Die Afterschowparty findet ab 2 Uhr in der Kulturbar Konrad statt. "Die Musikszene in Linz wächst und gedeiht. Es gibt mittlerweile viele wöchentliche Sessions, wo Bands und Musiker spielen können", sagt Jan Kaiser. Er und Konstantin Müllner haben vor zwei Jahren begonnen, an ihrem eigenen Musik-Label zu basteln. "Wir haben unterschiedliche Künstler – von der Jazz-Pianistin bis zur Metal-Core-Band – unter Vertrag. Uns ist wichtig, dass unter den Künstlern auch ein reger Austausch und Kooperationen entstehen, das ist Teil unserer Philosophie", so Kaiser. Der Erstkontakt zu Künstlern passiert dabei auf ganz altmodische Weise: "Wir gehen nach einem Konzert zu den Künstlern, kommen mit ihnen ins Gespräch und fragen an, ob sie Teil unseres Labels sein wollen, so ähnlich muss es in den 20er-Jahren abgelaufen sein."

Mehr Infos zum Event unter:
https://www.facebook.com/events/132571063871924/

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