In Amsterdam entstanden, im Lungau ein Renner

Renate servierte schon in Unternberg Kaffee und Kuchen. Sie hat hier übrigens ein Helfer-T-Shirt an, das alle Ehrenamtlichen bekommen haben.
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  • Renate servierte schon in Unternberg Kaffee und Kuchen. Sie hat hier übrigens ein Helfer-T-Shirt an, das alle Ehrenamtlichen bekommen haben.
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

SANKT ANDRÄ IM LUNGAU. In Amsterdam, so sagt man, haben sie ihren Ursprung, und im Lungau sind sie in den letzten Jahren ein echter Renner geworden: die Reparatur-Cafés. Der Lungauer Bildungsverbund und der Abfallswirtschaftsverband brachte diese vor gut zwei Jahren in den Bezirk. Unterstützt werden die Veranstalter dabei von über ein Dutzend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, von denen alle für sich ein Spezialgebiet bedienen oder auch Universal-Bastler sind.

Nummer VI in Sankt Andrä

Fünf Reparatur-Cafés gab es bereits. Schauorte waren Sankt Michael, Tamsweg, Mariapfarr, Mauterndorf und Unternberg. Das nächste und damit sechste findet am 15. September, von neun bis zwölf Uhr in der Volkschule Sankt Andrä im Lungau statt.

Begutachtet wird, was man tragen kann

Repariert wird alles, was die Repair-Café-Besucher selber per Hand herantragen können: vom Pullover mit Löchern über den nicht mehr funktionierenden Toaster bis hin zum CD-Spieler, der sich nicht mehr öffnen lassen will. Auch Digitalkameras und Uhren wurde bereits wieder in Stand gesetzt.

Zirka ⅔-Erfolgsaussicht

Die Chance einer erfolgreichen Reparatur ist im Übrigen relativ gut: bei den vorherigen Reparatur-Cafés konnten in etwa zwei Drittel der kaputten Gegenstände wieder flott gemacht werden. Es lohnt sich also, vorbei zu schauen. "Ob die Reparatur gelingt, können wir freilich nicht versprechen. Jedenfalls ist das Ganze kostenlos. Benötigte Ersatzteile müssen natürlich bezahlt werden", erklärt Peter Pagitsch, GF vom Abfallwirtschaftsverband Lungau.

Gibt auch Kaffee und Kuchen

Wie der Name "Café" schon sagt, gibt es auch Kuchen und Kaffee an diesen Reparatur-Tagen; dafür sorgen ehrenamtliche gute Seelen; denn schließlich soll das Gesellschaftliche bei der ganzen Sache nicht zu kurz kommen.

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Renate servierte schon in Unternberg Kaffee und Kuchen. Sie hat hier übrigens ein Helfer-T-Shirt an, das alle Ehrenamtlichen bekommen haben.
Peter (li.) brachte zuletzt Arnolds defekte Digicam wieder in Gang.

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