Neue ÖVP-Spitze in Ramingstein

Für die Christdemokraten wird bei den Kommnalwahlen 2019 als Spitzenkandidat Leonhard Kocher (derzeit Gemeindevertreter) ins Rennen gehen.
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  • Für die Christdemokraten wird bei den Kommnalwahlen 2019 als Spitzenkandidat Leonhard Kocher (derzeit Gemeindevertreter) ins Rennen gehen.
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RAMINGSTEIN (pjw). Ramingstein wird nach den Kommunalwahlen im März 2019 auf jeden Fall einen neuen Bürgermeister bekommen. Der amtierende Ortschef Peter Rotschopf (ÖVP) wird nicht mehr antreten. Für die Christdemokraten wird als Spitzenkandidat Leonhard Kocher (derzeit Gemeindevertreter) ins Rennen gehen. Es gab eine erweiterte Fraktionssitzung, bei der er 100-prozentige Zustimmung dafür erhielt. Kocher trat an die Bezirksblätter heran, um seine Vorstellungen zu präsentieren und um von aktuellen Projekten zu berichten.

"Zait zan Zòmmhòitn"

"Zait zan Zòmmhòitn: dieser Ausdruck war in gesellschaftlichen Runden des Öfteren gefallen", erzählt Kocher, "und er wird gleichzeitig unser Slogan für ein zukünftiges Ramingstein. In einer 1.106-Seelen-Gemeinde wie Ramingstein erreicht man nichts ohne Zusammenhalt. Es braucht Konsens und Zusammenhalt: unter den politischen Fraktionen, den Vereinen, den Wirtschaftstreibenden, den Landwirten, den Arbeitern und Angestellten", meint der 45-Jährige und verspricht: "Ich möchte einen sauberen Wahlkampf führen, in dem kein Porzellan zerschlagen werden soll. Dazu hat Ramingstein zu viele Projekte am Laufen, die durch Scherben nur gefährdet werden würden."

Bauprojekt im Ortskern

"In der nächsten Periode müssen wir einerseits schauen, dass Neues entsteht, aber andererseits auch, dass wir die bestehenden Strukturen – zum Beispiel die Infrastruktur für bestehende Bürgerbedürfnisse (Nahversorger,...) – zusammenhalten", betont Kocher. Vorantreiben will er, sollte er zum nächsten Ortschef oder Vize gewählt werden, ein Bauprojekt am Sumsiplatz. Dort plant die Gemeinde eine Immobilie, in der ein Nahversorger, vier Starterwohnungen sowie ein Seniorenwohnheim mit 24 Einheiten untergebracht werden. "Dieses Projekt ist bereits recht weit fortgeschritten", berichtet Kocher.

Gefahrenstellen beseitigen

Was Kocher angehen möchte, ist die Wildbachverbauung im Ortsteil Tafern/Keusching. "In den letzten Jahren gab es immer wieder Vermurungen", erzählt der ÖVP-Mann. "Es herrscht Handlungsbedarf. Ich möchte das Areal für ein 100-jähriges Katastrophenereignis vorbereitet wissen." Kocher fährt fort: "Darüber hinaus gehört die Gefahrenstelle am Radweg in der Kurve Dorfwirt Bräu/Orsteinfahrt-Ost dringend entschärft. Dieser Linksabbiegerbereich auf der B95 könnte zum Beispiel durch eine vorgelagerte Verkehrsinsel sicherer werden."

Neues Feuerwehrhaus geplant

Ein weiteres Projekt schneidet der ÖVP-Spitzenkandidat ebenfalls an. "Unser Feuerwehrhaus ist veraltet. Einen neuen Wunschstandort dafür gibt es bereits, Konkretes kann ich dazu noch nicht sagen. Wichtig ist jedenfalls, dass das neue Haus den modernen Ansprüchen gerecht wird, mit der Möglichkeit zur Aufnahme von Feuerwehrfrauen und Feuerwehrjugend."
Kocher abschließend: "Die Wichtigkeit der anstehenden Renovierung der Wallfahrtskirche Maria Hollenstein wird die Gemeinde auch nach den Kommunalwahlen nicht aus den Augen verlieren, um dieses historische Kleinod für den Lungau zu erhalten."

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Für die Christdemokraten wird bei den Kommnalwahlen 2019 als Spitzenkandidat Leonhard Kocher (derzeit Gemeindevertreter) ins Rennen gehen.
Leonhard Kocher zeigte den Bezirksblättern auf der Weide Stier Falco. "Keine Angst vor schweren Herausforderungen", betonte Kocher.

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