Einen Plan B gab es nie

Autohausbesitzer Fritz Köchl in seinem neu gestaltetem Büro.
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RAMINGSTEIN (anj.) Autos: Für manche Menschen ein Mittel zum Zweck, für andere jedoch viel mehr als das - so auch für Fritz Köchl. Am 1. November 1999 eröffnete er sein Autohaus, spezialisiert auf die Marken BMW und Mini in Ramingstein. Heute, 18 Jahre später, darf sich der Betrieb über die höchste Kundenzufriedenheit unter den BMW Servicebetrieben in ganz Österreich freuen.
Für Fritz Köchl war der Weg in die Selbstständigkeit ein Sprung ins kalte Wasser, wie er gesteht. Der gelernte KFZ Mechaniker eröffnete seinen Betrieb gleich nach seiner Meisterprüfung auf einem ehemaligen Fußballfeld in Ramingstein. Begonnen hat er lediglich mit 3 Mitarbeitern, heute besteht sein Team mittlerweile schon aus zehn Leuten. Er selbst habe an seine Idee immer geglaubt, wie er im Gespräch verrät- und das trotz der großen Skepsis, die ihm seitens von Mitbewerbern entgegen gebracht wurde. Einen Plan B gab es demnach nie.

Sein Erfolgsrezept, mit dem er sich im Lungau einen Namen machen konnte, ist vor allem die Kundenzufriedenheit, die für Köchl an erster Stelle steht. Für die Marke BMW entschied er sich, wie er verrät, auf Grund der hohen Qualität, sowie der breiten Produktpalette. Auch ist er davon überzeugt, dass BMW Vorreiter bei Innovationen der Automobilindustrie ist.

Vor Innovationen und Neuerungen im eigenen Betrieb scheut Köchl auch nicht zurück. Bereits 2015 wurden so beispielsweise einige Neuerungen am Autohaus vorgenommen. Um dem aktuellen Design der BMW Serviceparnter zu entsprechen, entschloss er sich dieses Jahr für eine erneute Umgestaltung der Büroräumlichkeiten, sowie auch zum Bau einer Waschstraße. Neu ist auch, dass Kunden ihr Auto nicht mehr direkt in der Werkstätte begutachten lassen müssen, sondern dass hierfür eine separate Kundenannahme geschaffen wurde, in der Mechaniker gemeinsam mit den Kunden einen ersten Blick auf ein Auto werfen und weitere Vorgangsmaßnahmen besprechen können.

Unterstützt wurde der Autohändler bei der Erneuerung des Autohauses mit einer Investitionszuwachsprämie für Kleinunternehmen vom Land Salzburg. Was er an dieser vor allem schätzt, ist, dass Unternehmer an keine Verpflichtungen gebunden sind, sondern das Geld in ihren Betrieb so investieren können, wie sie möchten.

In Zukunft gilt für ihn auch weiterhin am neusten Stand zu bleiben, denn er selbst ist sich sicher: " In den kommenden zehn Jahren wird sich in der Automobilindustrie bei weitem mehr verändern, als in den letzten 100."

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