Wien-Wahl 2020
Das wünschen sich die Margaretner

Margareten hat in seinen Grätzeln vieles zu bieten. Doch was wünschen sich die Bewohner für die Zukunft?
  • Margareten hat in seinen Grätzeln vieles zu bieten. Doch was wünschen sich die Bewohner für die Zukunft?
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In den letzten Wochen hat die bz nachgefragt, wie die Zukunft des Bezirks aussehen soll. Das sind die Ergebnisse.

MARGARETEN. Zu Beginn sei gesagt, dass die Margaretnerinnen und Margaretner ein sehr großes Interesse an der Gestaltung ihres Bezirks haben. Mehrere Dutzend E-Mails und Briefe zu den wichtigsten Themen im Bezirk sind in der bz-Redaktion eingelangt.

Vom Klimaschutz bis zur Verkehrssituation geben die teils sehr ausführlichen Antworten auf unsere Fragen einen guten Einblick in die momentane Stimmungslage und die Ideen der Bezirksbewohner. Bevor die Spitzenkandidaten damit konfrontiert werden, geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Meinungen zu den vier Themenbereichen, die wir in den letzten Wochen unseren Lesern zur Diskussion gestellt haben.

Gesundheit am Prüfstand

Der Großteil der Margaretner ist mit der ärztlichen Versorgung im Bezirk zufrieden. Allerdings bemängeln einige, dass die Zahl der Privatärzte steigt, während es zugleich zu wenige mit Kassenvertrag gibt. Hier wünschen sich die Bewohner eine Aufstockung.

Verkehr im Blickpunkt

Das Thema Verkehr beschäftigt die Margaretner am meisten. Die Anrainer im Bereich Hamburgerstraße, Wienzeile, Schönbrunner Straße und Pilgramgasse klagen über massiven Lärm. Das Verkehrsaufkommen auf der Wienzeile gleiche einer "Stadtautobahn", schreibt etwa Anton Z. Kaum einer würde sich – vor allem nachts – an das Tempolimit halten.

Ähnliches berichtet auch Elfriede R. Sie fragt, welche Ideen es seitens der Bezirkspolitik gibt, um dem Einhalt zu gebieten. "Bodenschwellen, Straßeninseln oder verstärkte Kontrollen wären begrüßenswert", so die Anrainerin. Bewohner Anton Z. sieht noch ein weiteres Problem. Die Beruhigung der Mariahilfer Straße und der Gumpendorfer Straße seien eine gute Sache. Allerdings mit massiven Auswirkungen auf Margareten. "Der 5. Bezirk darf nicht Opfer der Verkehrspolitik der Nachbarbezirke werden."

Ein Raserproblem sieht auch Rudolf S. rund um Hof-, Schloss- und Hartmanngasse. Er hofft auf strengere Überprüfung des Tempolimits. Gedanken machen sich die Margaretner zudem über die Parkplatzsituation im Bezirk. Hier gehen die Meinungen je nach Grätzel auseinander. Einen erheblichen Mangel an Stellplätzen gibt es laut Harald K. etwa in der Ramperstorffergasse.

Punkto Radfahren halten die Bezirksbewohner das bestehende Radwegenetz für sehr gut ausgebaut. Allerdings äußerten einige gegenüber der bz den Wunsch, das Radeln gegen die Einbahn auf der Reinprechtsdorfer Straße zu erlauben.

Kampf gegen die Hitze

Geht es ums Klima, sind sich die Margaretner einig – der Bezirk braucht mehr Begrünung. Monika K. wünscht sich das bei Hausfassaden. "Das Haus der MA 48 am Gürtel ist ein sehr gutes Beispiel dafür", so die Anrainerin. Einen positiven Beitrag zur Klimabilanz könnte man etwa durch "großzügiges Pflanzen von Bäumen und dem Aufbrechen versiegelter Flächen" bewirken, meint Michael G.

Öffentlicher Raum

Viele Bezirksbewohner wünschen sich, dass Autos weniger auf den Straßen, sondern mittels dem Parkpickerl in Garagen parken können. Als "Herzstück des Bezirks" bezeichnet Arno D. die Margaretenstraße bis zum Margaretenplatz. Er könnte sich hier eine Flaniermeile, ähnlich einer Begegnungszone, vorstellen. Im Zuge des U-Bahnbaus hoffen etliche Bewohner auf eine Umgestaltung des Matzleinsdorfer Platzes. Mehr Sitzgelegenheiten, Blumenbeete und öffentliche Kunstinstallationen werden als Ideen genannt.

In den kommenden Ausgaben der bz sowie auch online werden Sie detailliert lesen, wie die Spitzenkandidaten das sehen und welche Lösungsvorschläge sie haben.

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