Bezirksvertretung tagte
Margareten sucht Namen für Gemeindebau und Brücke
- Wenn es nach Margareten geht, könnte der Freundschaftssteg bald Regenbogensteg halten. Unter anderem darüber sprach man in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung.
- Foto: Neos Margareten
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Die Margaretner Bezirksvertretung hat am Dienstag, 16. Juni getagt. Gefunden wurde ein Name für den Freundschaftssteg, gesucht wird ein Name für einen Gemeindebau.
WIEN/MARGARETEN. Die jüngste Bezirksvertretungssitzung in Margareten war selten gut besucht. Der Grund dafür war der zu treffende Beschluss zur Rüdigergasse. Mehr dazu liest du unten.
Doch auch abgesehen vom Umgestaltungsprojekt wurden zahlreiche Themen besprochen, die eine Erwähnung verdient haben. Diskutiert wurde etwa über die Spengergasse 45. Der Gemeindebau wird derzeit saniert, indessen sucht die Bezirksvertretung nach einem Namen für das neue Haus.
Zwei Namen, ein Haus
Zwei Vorschläge wurden der Bezirksvertretung vorgelegt. Die Grünen beantragten die Benennung nach Smaragda Berg – eine Pianistin, die ihre Homosexualität in Zeiten ausgelebt hat, als sie noch verboten war.
- Das leerstehende Gebäude in der Spengergasse wird saniert. Indessen sucht der Bezirk nach einem Namen für den Gemeindebau.
- Foto: Stadt Wien/Martin Votava
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Die SPÖ hingegen schlug Amalie Seidel als Namensgeberin vor, eine bedeutende sozialdemokratische Politikerin und Frauenrechtlerin. Neos schloss sich dem Antrag an. Die Parteien einigten sich darauf, beide Vorschläge dem Bauausschuss vorzulegen, um dort über den finalen Namensvorschlag zu diskutieren. Beide Anträge wurden einstimmig zugewiesen.
Drei Low-Traffic-Grätzl
Supergrätzl wird Margareten wohl vorerst keines bekommen, die "Low Traffic Grätzl" wären eine billige Alternative. Ein Mehrparteienantrag von SPÖ, Grüne, KPÖ/Links und Neos fordert die Stadt dazu auf, drei Margaretner Grätzl zu prüfen. Der Antrag wurde gegen die FPÖ angenommen.
Die Suche nach einem Namen für den Freundschaftssteg an der Grenze zum 6. Bezirk geht weiter: Der Vorschlag von Neos und Grünen, ihn Regenbogensteg zu nennen, wurde gegen die FPÖ angenommen. Die Mariahilfer Bezirksvertretung tagt am Donnerstag, 18. Juni. Sofern der Antrag auch dort angenommen wird, wird der Vorschlag dem Gemeinderat vorgelegt.
Der SPÖ liegen Hunde am Herzen: Man forderte neue Hundezonen im Rudolf-Sallinger-Park und Ernst-Arnold-Park, beide Anträge wurden einstimmig angenommen. Mit einer Anfrage erinnerte man zudem an die gefährlichen "Hundegrannen" – Pflanzen, die gefährlich für Hunde sind und oft bei Hundezonen aufgefunden werden.
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