10.02.2017, 15:53 Uhr

Stromkästen: Bunte Zeichnungen statt Graffiti

Ein Schandfleck, der bald ein Schmuckstück sein könnte: Marc Cornelius Klimt vor beschmierten Stromkästen am Margaretenplatz.

Aus grauen Stromkästen könnten bald kleine Kunstwerke werden.

MARGARETEN. Margareten wird bunt – zumindest wenn es nach den Neos geht. Die Bezirkspartei hat bei der vergangenen Bezirksvertretungssitzung einen Antrag für die Bemalung der Stromkästen im öffentlichen Raum gestellt. Dieser wurde mehrheitlich angenommen und bereits im Frühjahr könnte mit der Umsetzung begonnen werden.
"Jetzt muss erst geprüft werden, wer die Eigentümer der Stromkästen sind und ob diese – Wiener Netze, Telekom und auch Hauseigentümer – ihr Einverständnis geben", so Marc Cornelius Klimt, Klubvorsitzender der Neos Margarteten.

Die Idee zur Verzierung der meist beschmierten und verklebten Kästen stammt aus Deutschland. "Dort kann man sich einen Stromkasten zur Bemalung aussuchen und einen dementsprechenden Antrag bei der deutschen Telekom stellen", sagt Klimt über die Vorgehensweise aus dem Nachbarland. In Wien wird diese Idee in noch keinem Bezirk umgesetzt.

Kinder und Künstler

Für die Durchführung setzt Klimt auf die Zusammenarbeit mit Margaretner Schulen sowie dem Jugendverein "Back on Stage 5". Die Kontaktaufnahme ist bereits gestartet. Für größere Projekte haben die Neos Margareten auch größere Pläne. "Es wäre toll, wenn Künstler mit Kindern gemeinsam Projekte umsetzen würden", sagt Klimt und hofft, dass aus den Schandflecken bald Schmuckstücke werden.
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