Forchtenstein feiert heuer 300 Jahre Heilige Stiege

Die Heilige Stiege in Forchtenstein ist baulich eine außerordentliche Besonderheit und einzigartig in ganz Ostösterreich.
  • Die Heilige Stiege in Forchtenstein ist baulich eine außerordentliche Besonderheit und einzigartig in ganz Ostösterreich.
  • Foto: zVg
  • hochgeladen von Walter Klampfer

FORCHTENSTEIN. Die Heilige Stiege in Forchtenstein ist eine Besonderheit in ganz Ostösterreich. Sie ist nach ihrem großen Vorbild in Rom gebaut. Dort hat im 4. Jahrhundert die heilige Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, jene Stufen, die Jesus am Tage seiner Verurteilung im Hause des Pilatus in Jerusalem beschritt, abtragen und nach Rom bringen lassen. Dort gehören sie jetzt zu den besonderen Heiligtümern der Stadt.

Im Jahr 1719 errichtet

Fürst Paul Esterházy hat nach der Gründung des Klosters im Jahre 1695 auch die Kirche renovieren lassen und einen großen Ausbau geplant. Aus mehreren Gründen konnte er diesen nicht verwirklichen. Es entstand aber, als Anbau an der Nordseite der Kirche gegen den Hausberg hinauf, die Hl. Stiege.
Drei parallellaufende Treppen führen unter einem Tonnengewölbe aufwärts. Die mittlere Stiege aus Stein ist die eigentliche Heilige Stiege. Auf jeder Stufe ist ein Reliquienfenster mit Kreuz. Wenn man die Stufen hinaufbetet, erblickt man am Ende der Stufen den Gekreuzigten in Lebensgröße und die Schmerzhafte Mutter unter dem Kreuz.

1998 generalsaniert

Nach einer aufwendigen sanierung segnete Bischof Paul Iby im Jahr 1998 die wiederhergestellte Heilige Stiege. Somit können im heurigen Jahr 300 Jahre Errichtung und 20 Jahre Wiederhestellung der Heiligen Stiege gefeiert werden.

Große Jubiläumsfeier

Die Pfarre Forchtenstein feiert das Jubiläum in besonderer Weise. Die Eröffnung des Jubiläumsjahres findet am 1. Fastensonntag, dem 18. Februar 2018 mit Diözesanbischof Dr. Zsifkovits statt. Beginn ist um 9.00 Uhr vor der Aufbahrungshalle in Forchtenstein. Von dort wird in einer Prozession ein Holzkreuz mit sechs Metern Höhe und mit einem Gewicht von ca. 1.000 kg zur Kirche gebracht.
Nach dem feierlichen Festgottesdienst wird das Holzkreuz vor der Kirche aufgestellt. Die Prozession von der Aufbahrungshalle zur Kirche soll das Thema vom „Tod zum Leben“ von der „Vergänglichkeit zur Unvergänglichkeit“ verdeutlichen.

Programmpunkte in der Fastenzeit

23.2.2018: 6.30 Messe, 18.00 Uhr Gebet an der Hl. Stiege
2.3.2018: 6.30 Messe, 18.00 Uhr Gebet an der Hl. Stiege
9.3.2018: 6.30 Messe, 18.00 Uhr Gebet an der Hl. Stiege
16.3.2018: 6.30 Messe, 18.00 Uhr Gebet an der Hl. Stiege
23.3.2018: 20 Jahre Renovierung der hl. Stiege (1998), 6.30 Messe, 18.00 Uhr Gebet an der Hl. Stiege

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