Polizei in Meidling
Neue Dienstplanung sorgt für Kritik der Wiener FPÖ
- Das Stadtpolizeikommando Meidling hat 188 Exekutivbedienstete. (Symbolfoto)
- Foto: BRS
- hochgeladen von Martina Schweiggl
Die Wiener FPÖ kritisiert die Änderungen bei den Polizeidiensten in Meidling. Die Polizei betont hingegen, dass der Personalstand mit 188 Exekutivbediensteten unverändert bleibt und die Dienstplanung lediglich bedarfsgerecht angepasst wurde.
WIEN/MEIDLING. Die Wiener FPÖ übt Kritik an den Änderungen bei der Polizei in Meidling. Laut den Freiheitlichen wurden mit 1. August mehrere Dienstschichten im Stadtpolizeikommando Meidling reduziert. Stadtrat Stefan Berger und der Meidlinger Gemeinderat Lukas Brucker (beide FPÖ) sprechen von einem „Polizei-Kahlschlag“ und fordern angesichts der aus ihrer Sicht angespannten Sicherheitslage mehr Polizeikräfte für den Bezirk.
Auf Anfrage von MeinBezirk weist die Polizei den Vorwurf eines Personalabbaus zurück. Zwar wurde die Personaleinteilung mit August sowohl bei den Nacht- als auch bei den Wochenenddiensten angepasst, der Personalstand des Stadtpolizeikommandos Meidling bleibt jedoch unverändert. Insgesamt sind dort weiterhin 188 Exekutivbedienstete beschäftigt.
„Bedarfsgerechte Optimierung“
Laut Polizei handelt es sich bei den Änderungen um eine „bedarfsgerechte Optimierung“ der Dienstplanung. "Die laufende Anpassung der Personaleinteilung an den jeweiligen Bedarf zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten ist Teil der regulären Dienstplanung", so ein Sprecher der Landespolizeidirektion Wien.
Auf die Polizeipräsenz soll sich die neue Einteilung nicht auswirken. Laut der Exekutive bleiben sowohl die Präsenz im Außendienst als auch die Einsatzbereitschaft in den Bezirken unverändert.
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