Neuer Fahrplan: Melk fährt auf Bahn ab

Öffi-Antreiber Karl Moser und Karl Wilfing.
  • Öffi-Antreiber Karl Moser und Karl Wilfing.
  • Foto: Land NÖ
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BEZIRK. Niederösterreich ist das Land der Pendler. Aktuell werden jährlich 30 Millionen Bahn- und 51 Millionen Buskilometer angeboten. Und jährlich werden es mehr. Auch im Bezirk Melk steigt das Angebot im Öffi-Verkehr. Wir haben Pendler im Bezirk gefragt, wie zufrieden sie mit der Verbindung sind – und was sie sich vom „Öffi-Christkind“ wünschen würden.

Zufriedene Bahnkunden

Dabei ist die Stimmung unter den Pendlern mehr als zufriedenstellend, vor allem in Hinsicht auf den neuen Plan. Daniel Bichler und Melanie Grubner freuen sich schon auf den neuen Taktplan, der vorsieht, dass stündlich (6 bis 21 Uhr) ein Zug von Wien nach Amstetten geht. Auch die Pendler in Pöchlarn dürfen sich freuen. Wie bei den Knotenpunkten Tullnerfeld, St. Pölten und Amstetten wird es auch hier zu besseren Anbindungen kommen. Einziger Wermutstropfen ist die Verbindung zu den Bahnhöfen selbst.

Mehr Busöffis gefordert

"Die Anbindung, wie beispielsweise vom Dunkelsteinerwald, zeigen da schon ganz andere Verhältnisse. Außer dem Schulkindertransport gibt's da keine Öffis. Da wäre schon einiges verbesserungs- bzw. versorgungsbedürftig", erklärt Franz Hahn.
Doch auch hier wird das Land noch einiges investieren. "Niederösterreich investiert offensiv in den öffentlichen Verkehr und das merkt man auch im Bezirk Melk, wo insgesamt bis 2030 rund zwölf Millionen Euro investiert werden. Damit werden die Pendler entlastet und die Öffis entsprechend attraktiviert. Bereits heute werden bei uns im Bezirk Melk mehr als 900.000 Zugkilometer und fast zwei Millionen Buskilometer angeboten“, stellt Landtagsabgeordneter Karl Moser fest.
Was alles im Bezirk Melk an infrastrukturellen Maßnahmen passiert, erklärt Landesrat Karl Wilfing. "Es soll neben den Taktverdichtungen auf der Westbahnstrecke beispielsweise in die Modernisierung der Bahnhöfe Erlauf und Petzenkirchen sowie in die Erweiterung der P&R-Anlagen in Pöchlarn und Neumarkt/Ybbs investiert werden“, so Wilfing abschließend.

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