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"Vision 2025" im Bezirk Melk
- Rund 1000 Haushalte und Betriebe in Ruprechtshofen bekommen bis Ende 2024 Zugang zu schnellem Breitbandinternet und hochauflösenden Kabelfernsehen: Johannes Scherndl, Vizebürgermeister Ruprechtshofen; Leopold Gruber-Doberer, Bürgermeister Ruprechtshofen; Gerhard Haidvogel, Geschäftsführer kabelplus;
- Foto: EVN / Aigelsreither
- hochgeladen von Philipp Pöchmann
Quer durch den Bezirk sollen in den Gemeinden viele Projekte bis 2025 umgesetzt werden.
BEZIRK. Ob Kindergarten, Feuerwehrhaus oder Investitionen in die Infrastruktur: Bis zum Jahr 2025 wollen die Gemeinden aus dem Bezirk Melk einiges umsetzen.
Die Gemeinde Kilb investiert in den Kindergarten: Aufgrund der aktuellen Abschätzung des zukünftigen Bedarfs sind zumindest zwei neue Kindergartengruppen notwendig. Die Kapazität des Kindergartens Kilb muss von 89 Plätzen auf 118 erhöht werden. Da die bisher sehr erfolgreich geführte Tagesbetreuungseinrichtung für die kleinsten Gemeindebürger von ein bis zweieinhalb Jahren bereits jetzt voll ausgelastet ist, wird Kilb für die Planung der Erweiterung eine weitere Gruppe für die Kleinsten berücksichtigen. Auf dem von der Marktgemeinde gekauften angrenzenden Grundstück soll ein entsprechender Zubau bzw. die Erweiterung des Kindergartens entstehen. In der Gemeinde Kilb soll außerdem das Feuerwehrhaus Kettenreith umgebaut werden. "Hier sind wir aktuell am Planen", so Bürgermeister Manfred Roitner. Auch den Ausbau der Photovoltaikanlagen in der Gemeinde möchte man forcieren.
Mobilität in Mank
„Mank verfügt über doppelt so viele Radler wie im Schnitt das Mostviertel, aber nur halb so viele Fußgänger", so Verkehrsplaner Helmut Sedlmayer vom Büro ArealConsult, das im Auftrag der Stadtgemeinde Mank die Erhebungen durchgeführt hat. „Mank verlagert aktiv den Verkehr auf nachhaltige Mobilitätsformen.“ In weiteren neun Punkten wurden die Ziele festgelegt: Durch die Erhöhung des Fußgänger- und Radfahreranteils und mehr Öffis sowie der effizienteren Nutzung der Autos sollen die Umweltbelastungen durch den Verkehr reduziert werden und die Lebensqualität im Zentrum steigen. Die begrenzten Flächen im Zentrum sollen neu verteilt werden. „Wir werden für alle Verkehrsteilnehmer Lösungen schaffen – der Lkw-Verkehr, Autobusse und landwirtschaftliche Fahrzeuge werden weiter auf den Hauptrouten unterwegs sein, die Nebenflächen sollen besser für Radfahrer und Fußgänger genutzt werden“, so Bürgermeister Martin Leonhardsberger. Parkplätze für Gastro und Geschäfte im Zentrum wird es weiter geben, auch wenn sie fallweise von der Straße an die Gebäuderückseite verlegt werden.
Melker Stadtentwicklung
Die Stadtgemeinde Melk hat in einer Bürgerinformationsveranstaltung Pläne für ihre zukünftige Entwicklung präsentiert. Das Stadtentwicklungskonzept wird überarbeitet, um sich stärker auf den Klimaschutz zu konzentrieren. Die Bevölkerungszahl beträgt derzeit 5.646 Einwohner, und die Stadt strebt weiteres Wachstum an. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verdichtung des Stadtzentrums. Es gibt neue Vorschriften für Photovoltaik-Anlagen in Schutzzonen sowie für das Anpflanzen von Bäumen auf Parkplätzen und die Nutzung von Dachflächen für Solaranlagen und Dachbegrünung. Energiegemeinschaften, wie EEG Melk und EG Region Melk spielen dabei eine wichtige Rolle.
Glasfaser auch am Land
Neben einer neuen Aufbahrungshalle steht in der Gemeinde Ruprechtshofen bis 2025 noch viel mehr an, wie Bürgermeister Leopold Gruber-Doberer berichtet: "Auch der ländliche Bereich in der Gemeinde Ruprechtshofen soll bis Ende 2024 Glasfaser bekommen. Dadurch wollen wir dem gesamten Gemeindegebiet schnelles Internet zur Verfügung stellen und nicht nur innerorts." Außerdem soll für die Krabbelgruppe Sonnenschein ein neues Quartier bekommen.
Neue Kläranlage
Loosdorf soll eine neue Kläranlage bekommen. Diese soll bis 2025 fertiggestellt sein. Ein großer Brocken wird das neue Schulprojekt werden. Hier soll der Zu- und Umbau bis 2025 beginnen. Geplant ist unter anderem eine Musikschule und eine Sporthalle. Wie Bürgermeister Thomas Vasku berichtet ist das Projekt eine heikle finanzielle Frage: "Auch wenn bis dahin Gemeinderatswahlen anstehen, planen wir keine Projekte aus Jux und Tollerei. 2024 wird finanziell auf jeden Fall spannend." Die Kosten sollen sich auf rund 15 Millionen Euro belaufen.
Kindergarten Neu in Petzenkirchen
Das Top-Zukunftsprojekt der Marktgemeinde Petzenkirchen ist der Um- und Zubau sowie die thermische und energetische Sanierung unseres Kindergartens. "Der Landeskindergarten Petzenkirchen wird derzeit 4-gruppig geführt, wobei 3 Gruppen im Stammhaus untergebracht sind und eine Gruppe ausgelagert ist. Durch die Kindergartenoffensive des Landes ist es erforderlich zwei weitere Gruppen zu errichten. Das Stammhaus wird erweitert, so dass künftig alle Gruppen untergebracht werden können. Die Objektplanung ist bereits abgeschlossen und derzeit sind die Ausschreibungen im Gange. Im Frühjahr 2024 wird mit den Bauarbeiten begonnen", so Lisbeth Kern, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Petzenkirchen.
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