30.09.2014, 22:30 Uhr

Bei meiner Frau setzt im Schlaf die Atmung hin und wieder für einige Sekunden aus. Kann dies für sie gefährlich sein?

OA Dr. Johannes Lechner Schlaflabor Landesklinikum Melk (Foto: LKHNÖ)
Fremdbeobachtete Atempausen während des Schlafs müssen weiter abgeklärt werden, da der dringende Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) besteht. Dabei kommt es im Schlaf zu einem Verschluss der oberen Atemwege. Dies führt zu Sauerstoffmangelzuständen, welche für den Organismus eine große Belastung darstellen. Nachweislich ist das Krankheitsbild mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle belastet. Auch ein erhöhtes Unfallrisiko ist beschrieben. Insgesamt führt das OSAS unbehandelt zu einer verminderten Lebenserwartung. Die Therapie des OSAS besteht meist in einer nächtlichen Überdruckbeatmung,welche über eine dicht auf Nase oder Nase und Mund sitzende Maske an den Patienten verabreicht wird. Die Diagnosestellung und die Therapieeinleitung erfolgt über unser Schlaflabor in Melk.
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