24.07.2017, 14:03 Uhr

"Her mit meine Henderl, der Sierninger Hühnerwirt ist do."

Der Geflügellandwirt Thomas Pugl aus der Gemeinde Bischofstetten ist für den Junglandwirt des Jahres nominiert.

Thomas Pugl wurde für den Junglandwirt des Jahres nominiert.

SIERNING. Hinter kniehohem Gras lugt eine weiße Feder hervor. Schon hört man ein lautes Gackern und gefühlte hundert Henderln kommen hervor. Doch das ist nur ein Bruchteil der Gesamtanzahl der Hendln, die der Sierninger Geflügelwirt Thomas Pugl auf dem acht Hektar großen Grundstück hat.

Reges Treiben am Hof

"Ich besitze cirka 10.000 Henderln. Die haben ein schönes Leben bei mir und sie danken es mit vielen Eiern", sagt Pugl lachend. Doch nicht nur aufgrund der Größe des Hofs und des Wachstums – er hat seinen Hühnerbestand in den letzten Jahren verdoppelt – sondern auch wegen seiner Transparenz wurde er für den Ceres Award (siehe zur Sache) als Junglandwirt des Jahres nominiert.

Rein in das Gehege

"Wenn ich oder jemand anderer aus der Familie bei den Hendln ist, lassen wir Interessierte auch in das Gehege beziehungsweise zu der Eiermaschine rein", so Pugl, "ich hab ja nichts zu verstecken."

Angesprochen auf seine Nominierung ist der gelernte Mechaniker richtig überrascht. "Wenn man bedenkt, dass man schon fix einen Top Drei-Platz hat und neben dem Sieg in der Unterkategorie – es gibt elf – auch noch die Chance hat Landwirt des Jahres zu werden, Wahnsinn", erklärt der 31-Jährige. Dort winkt dem Gewinner ein Preisgeld von 10.000 Euro für ein kreatives Projekt seiner Wahl. Was würde der Sierninger damit machen? "Eine Bauernhof-Rallye in der Region", meint Pugl.

ZUR SACHE

Der Ceres Award ist die größte Auszeichnung für deutsche Landwirte. Neben den Landsleuten dürfen sich auch Bauern aus dem deutschsprachigen Raum bewerben. Thomas Pugl kommt neben drei weiteren Nominierten – 33 Nominierte insgesamt – nicht aus Deutschland.
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