02.10.2014, 04:30 Uhr

Wenn ich allein in einem engen Raum bin oder mit vielen fremden Menschen in einem Raum, fühle ich eine große Unruhe oder ein beklemmendes Gefühl. Sind das Panikattacken?

Prim. Univ. Prof. Dr. Martin Aigner Leiter der Abteilung Erwachsenenpsychiatrie Universitätsklinikum Tulln (Foto: LKHNÖ)
Ängste dienen als „Schutzmechanismus“, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Sind sie so stark, dass sie zu einer Beeinträchtigung im Alltag führen, spricht man von Angststörungen. Sie werden in „ungerichtet“ und „gerichtet“ eingeteilt. Bei Ungerichteten tritt ein Angstgefühl auf, für das kein unmittelbarer Auslöser gefunden werden kann. Sind diese so stark, dass sie Panik auslösen und treten attackenartig auf, spricht man von Panikattacken. Sind sie über längere Zeit vorhanden, nennt man dies Generalisierte Ängstlichkeit. Bei den gerichteten Ängsten, ist ein Auslöser fassbar, z.B. bei großen Menschenansammlungen, . Für eine Diagnose ist der der betreuende Hausarzt aufzusuchen, der bei Bedarf zum Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin oder zu einer psychologischen Untersuchung zuweist.
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