Pendlerforum Nordbahn
Auf der Suche nach fünf Minuten

Nachbesprechung: Lidia Brandstätter,  Renate Sassmann, Elvira Führer, Albert Dlabaja und Christian Kimmich
  • Nachbesprechung: Lidia Brandstätter, Renate Sassmann, Elvira Führer, Albert Dlabaja und Christian Kimmich
  • Foto: Pendlerforum Nordbahn
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

Für einen Stopp des Railjets in Hohenau werden jetzt fünf Minuten im Fahrplan gesucht.

BERNHARDSTHAL/HOHENAU. Bevor es für das Pendlerforum Nordbahn Licht am Ende des Tunnels gibt, kommen noch ein paar sehr düstere Jahre auf die Bewohner der Grenzregion zu. Der zweigleisige Ausbau der Nordbahn zu einer Höchstgeschwindigkeitstrecke, der mit einer Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe einher geht, ist zwar ein erfreuliches Ziel, doch die erhoffte Zeitersparnis nach der Fertigstellung ist dabei noch nicht in Sicht.
"Die Regionalzüge werden wegen der zahlreichen Zwischenstopps deshalb um keine Minute schneller", weist Elvira Führer vom Pendlerforum auf die dringen notwendige Verbesserung des Ist-Situation für die Grenzregion um Bernhardsthal und Hohenau hin.

Hochkarätiges Treffen

Nun waren die Vertreter der Bürgerinitiative „Beschleunigung der Nordbahn“ ins Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur, Technologie eingeladen, um die Anliegen der Bevölkerung persönlich vorzubringen. Elvira Führer, Karl Klug, Wilhelm Wind diskutierten mit zwei zuständigen für Infrastrukturplanung Thomas Spiegel und Stefan Mayerhofer. Der Einladung zu den Gesprächen folgte auch Botschaftsrat Martin Pangrac, Delegierter der slowakischen Botschaft.

Stopp in Hohenau

Die Beteiligten wiesen eindringlich darauf hin, wie wichtig die Wiedereinführung der Halte internationaler Schnellzüge in Hohenau wären.
Wie die Planer im Ministerium eingestanden haben, wird der Umbau nur dem internationalen Fernverkehr spürbar kürzere Fahrtzeiten bringen, weshalb gerade ein Railjet-Stopp eine deutliche Verbesserung für die Bewohner der Grenzregion bringen würde.

Internationale Frage

Die Pendlerströme aus der Slowakei nach Österreich nehmen stetig zu, weil in Hohenau der einzige Straßengrenzübergang zur Slowakei nördlich der Donau liegt. Botschaftsrat Martin Pangrac unterstrich die Bedeutung einer schnelleren Zugverbindung nach Wien für die slowakischen Grenzbezirke und unterstützte die Bürgerinitiative: „Für eine ernsthafte internationale Klimapolitik wäre es entscheidend, gerade die Langstreckenpendler von der Autobahn auf die Schiene zu lenken. Das kann natürlich nur gelingen, wenn man mit der Bahn ähnlich schnell nach Wien käme wie auf der Autobahn.“ Natürlich wäre auch für die österreichische Region die Wiedereinführung der Schnellzughalte ein großer Anreiz, mit der Bahn statt mit dem Auto zu pendeln.
Im Ministerium signalisierte man den Nordbahn-Pendlern durchaus Verständnis. Stefan Mayerhofer versprach, nach einem Zeitfenster von fünf Minuten zu suchen, welches die Halte internationaler Züge in Hohenau ermöglichen würde.

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