Energiewende
3 Mistelbacher Gemeinden verabschieden sich von Ölkesseln

Bgm. Josef Tatzber, LA Manfred Schulz und Umweltgemeinderat Josef Kohzina
  • Bgm. Josef Tatzber, LA Manfred Schulz und Umweltgemeinderat Josef Kohzina
  • Foto: Obermayer
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

FALKENSTEIN/RABENSBURG/WILFERSDORF. Die Ölheizung ist der größte Klimakiller im Haushalt. Deshalb setzen viele Gemeinden auf einen klimafreundlichen Heizkesseltausch. Im Bezirk Mistelbach haben bereits drei Gemeinden – Falkenstein, Rabensburg und Wilfersdorf –  ihre fossilen Heizungsanlagen auf ein umweltfreundliches Heizsystem wie eine Pelletsanlage oder eine Wärmepumpe umgestellt und sind somit raus aus dem Öl-Heizen.

Umstiegsmodell

Das Land Niederösterreich war das erste Bundesland, das den Einbau von Ölheizungen in Neubauten verboten hat. Neben dem ökologischen Aspekt steht für LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf die Sicherung der Wertschöpfung im Land im Fokus: „Der Austausch von schmutzigen Ölkesseln bringt sofort etwas für die Umwelt und den Klimaschutz. Außerdem hilft das unseren Forstwirtinnen und Forstwirten, wenn statt Öl-Importen aus Russland oder Saudi-Arabien heimisches Holz zur Energiegewinnung verwendet wird.“

„Erfreulich stimmt mich, dass drei Gemeinden in unserem Bezirk Mistelbach auf umweltfreundliches Heizen umgestellt haben. Das trägt maßgeblich zum Schutz unserer Umwelt und des Klimas bei und sichert nicht zuletzt Arbeitsplätze in den Regionen, da zusätzliche Aufträge zu den Betrieben gelangen. Mit dem vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien werden heimische Rohstoffe zum Einsatz kommen. So bleibt auch die Wertschöpfung in der Region“, so Mandatar Manfred Schulz.
Die Gemeinde Wilfersdorf war eine der ersten im Bezirk Mistelbach die dafür von LH Stellvertreter Pernkopf ausgezeichenet wurde, freut sich Bürgermeister Josef Tatzber.

Förderung

Das Land NÖ fördert zu dem den Tausch von Öl- und Gasheizungen auf erneuerbare Energien mit bis zu 3.000 Euro und 5.000 Euro gibt es zusätzlich vom Bund. Wenn der Kessel 15 Jahre oder älter ist, sollte über einen Tausch nachgedacht werden. Bis zu 20 Prozent Einsparung sind so möglich. Die Landes- und Bundesförderung für einen Heizkesseltausch von fossilen auf umweltfreundliche Heizsysteme gibt es für Gemeinden als auch für Privathaushalte.

"Raus aus Öl“-Bonus verlängert

Die Förderperiode des Bonus wurde dazu bis 31. Dezember 2022 verlängert. Dafür stehen 12 Millionen Euro zur Verfügung. Für die 3.000 Euro aus Niederösterreich einfach online unter www.noe-wohnbau.at/heizkesseltausch beantragen. Die Förderung ist zudem aufgrund der aktuellen Situation eine willkommene Stütze für die Wirtschaft. Durch die Förderaktion wird die Wirtschaft am Laufen gehalten und Jobs bleiben gesichert.

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