14.06.2017, 16:20 Uhr

Clusterland Award 2017

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (1.v.l.), Juryvorsitzender Fritz Ohler (2.v.l.), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (2.v.r.) und Vorstandsdirektor Reinhard Karl (1.v.r.) mit den Projektpartnern des Siegerprojekts WMA Weinviertler Mechatronik Akademie. (Foto: Daniel Hinterramskogler)

Siegerprojekte punkten mit Innovation durch Kooperation

Bereits zum 7. Mal wurde heuer der Clusterland Award für die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte im Wirtschaftsbereich vergeben. „Der Clusterland Award ist immer auch ein Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung. Heuer gibt es kaum ein eingereichtes Kooperationsprojekt, bei dem Digitalisierung keine Rolle spielt. Die Siegerprojekte zeigen dabei eine besondere Vielfalt und eine beeindruckende Innovationskraft“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vorstandsdirektor Reinhard Karl, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, einig.

Als Generalsponsor der ecoplus Cluster Niederösterreich hat die Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Jahr 2004 den Clusterland Award ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch die Auszeichnung herausragender Kooperationsprojekte auch andere Unternehmen in Niederösterreich zu überbetrieblicher Zusammenarbeit zu motivieren und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Unternehmen weiter zu stärken. „Zusätzlich soll auch die Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gefördert werden – die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass es hier keinerlei Berührungsängste geben muss. Sie zeigen aber auch deutlich, wie wichtig es für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ist, neue Wege zu beschreiten, neue Märkte zu erschließen – und sich dabei von innovativen Zukunftstechnologien unterstützen zu lassen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.
Für Reinhard Karl, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, sind Kooperationen nicht mehr aus dem unternehmerischen Alltag wegzudenken: „Zu kooperieren stellt für zahlreiche Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Die Anforderungen steigen ständig und gerade kleine und mittelgroße Unternehmen können von überbetrieblicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe nur profitieren. Die Clusterland Award-Sieger zeigen vor wie wichtig es ist, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nützen, statt sie auf die lange Bank zu schieben oder gar zu fürchten.“
Der Clusterland Award wurde in drei Kategorien vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Gesucht wird jeweils das beste Kooperationsprojekt in den Bereichen Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation, Forschung & Entwicklung, Innovation sowie branchenübergreifender Zusammenarbeit. 2017 wurden insgesamt 50 Kooperationsprojekte eingereicht. Eine unabhängige Expertenjury unter dem Juryvorsitz von Fritz Ohler, Geschäftsführer Technopolis GmbH, bewertete einerseits generelle Projektziele und -inhalte, andererseits konkrete Kriterien wie die Qualität der Kooperation, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, erwarteter bzw. erreichte Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Schaffung / Erhalt von Arbeitsplätzen oder auch der erwartete / erreichter Beitrag zum Ausbau des Techno­logiestandortes Niederösterreich.

„Der Clusterland Award 2017 holt Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang, die mit ihrem kreativen Potenzial Vorbildwirkung haben. Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten innovative Ideen nicht nur umzusetzen, sondern auch zur Marktreife und schlussendlich zum Kunden zu bringen. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich stehen wir den Betrieben auf ihrem Weg in die Zukunft mit Rat und Tat zur Seite“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die Preisträger des Clusterland Award 2017:

Preisträger in der Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich branchenübergreifender Zusammenarbeit“:
WMA Weinviertler Mechatronik Akademie GmbH

Durch die WMA soll dem Lehrlingsengpass beziehungsweise Facharbeiterengpass im entgegengewirkt werden. Im Zentrum dieser Qualifizierungskooperation steht die Ausbildung von 26 „orientierungslosen“ jungen Menschen im zukunftsträchtigen Bereich Mechatronik. Die Lehrlingsausbildung erfolgt in Kooperation mit dem AMS, dem bfi und dem WIFI NÖ.
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