01.12.2016, 14:00 Uhr

Frühstück mit der Region

Geschäftsführer Walter Kirchler, Büroleiterin Doris Fried, LH-Stv. Johanna Mikl-Leitner, LAbg. Bgm. René Lobner, LAbg. Bgm. Manfred Schulz, Bgm. Brigitte Ribisch. (Foto: NÖ.Regional.GmbH/Fiby)
KOTTINGNEUSIEDL. Das Frühstück ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und gemeinsam schmeckst einfach besser – daher lädt die NÖ.Regional.GmbH zwei Mal jährlich die Bürgermeister in allen 5 Hauptregionen zu einem gemeinsamen Frühstück und Gedankenaustausch ein.

Am 23. November fand das gemeinsame Frühstück der Hauptregion Weinviertel in Kottingneusiedl statt. Über 50 Gemeindevertreter waren gekommen, um sich zum Thema Mobilität zu informieren. Als besondere Ehrengäste konnten diesmal LH-Stv. Johanna Mikl-Leitner und LAbg. Bgm. René Lobner (Vors. Regionalverb. Europaregion Weinviertel) begrüßt werden.

In ihrem Statement betonte Johanna Mikl-Leitner, selbst in der (Grenz-)Region aufgewachsen, die positive Entwicklung, die diese Region seit ihrer Kindheit erfahren hat. Centrope, der Zusammenschluss von 16 Regionen und Städten zwischen Österreich, Ungarn, Slowakei und Tschechien, hat bereits in den letzten 20 Jahren sehr viel geleistet, hier ist Europa spürbar geworden. Dennoch ist hier noch viel Arbeit nach vorne nötig, Infrastruktur – Straße, Schiene, Rad und Breitband – sind die Lebensader einer Region. Wo es Infrastruktur gibt, ist Wachstum in Sicht.
LAbg. René Lobner, Bürgermeister der Stadt Gänserndorf, erläuterte seine Anforderungen an die Region im Hinblick auf die Mobilität: da seine Stadt und die Region sehr schnell wachsen, wächst automatisch auch der Verkehr. Es ist daher nötig, alle Verkehrsteilnehmer zufrieden zu stellen – die Bahnlinien in der Region zu optimieren, die Angebote zwischen den Strecken zu attraktivieren und die Anbindungen an den Öffentlichen Verkehr über multimodale Verkehrslösungen zu schaffen.

Das erste Fachreferat hielt Werner Pracherstorfer von der Abt. RU7 / Gesamtverkehrsangelegenheiten, Amt der NÖ Landesregierung – er stellte darin das Mobilitätskonzept NÖ 2030+ vor. Der Leitsatz in dem Konzept lautet: Mobilität in ihrer Vielfalt sichern, zukunftsfähig gestaltet und fördern. Das Konzept baut auf Bestehendem auf und unterscheidet zwischen Zentren, Achsen und ländlichem Raum.

Mit der konkreten Bedeutung regionaler Mobilitätskonzepte für Gemeinden beschäftigte sich anschließend der Mobilitätsbeauftragte der NÖ.Regional.GmbH für das Weinviertel, DI Andreas Zbiral. In seinen Ausführungen ging er näher auf die Inhalte des Mobilitätskonzeptes für das Weinviertel ein und unterstrich die vielfältigen und individuellen Unterstützungsmöglichkeiten der MobilitätsmanagerInnen der NÖ.Regional.GmbH.

Der letzte Beitrag des Vormittags war dem Nutzen des NÖ Verkehrsdatenbundes (GIP.nö) für die Gemeinden gewidmet – eine neue Datengrundlage, die alle verkehrsrelevanten Daten und somit die kommunale Verkehrsinfrastruktur aller Gemeinden beinhaltet. Diese Daten sollen durch die laufende Mithilfe der Gemeinden möglichst aktuell gehalten werden, die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig (Ortspläne, Navigationssysteme, Leitsysteme, Tourismusportale, Grobplanung Breitband, Sicherheit, u.v.m.). Dieser Verbund wurde ebenfalls von 2 Mitarbeitern der Abt. RU7 vorgestellt - Christoph Westhauser und Roman Dangl.
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