08.01.2018, 09:54 Uhr

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Unternehmerin Jutta Pemsel (Foto: Reitner)

Alle Jahre wieder macht man sie, aber nur wenige halten sich daran. Wir haben Prominente aus dem Bezirk gefragt, was sie sich für das Jahr 2018 vorgenommen haben.

Kaufstrasse-Chefin Jutta Pemsel, Spartenobfrau Stellvertreterin für den Handel in Österreich, sowie Obfrau des Bundesgremiums des Handels mit Mode- und Freizeitartikeln hat sogar drei gute Vorsätze für das neue Jahr. Neben gesunder Ernährung mit viel Obst, Gemüse und weniger Naschereien will sie nicht mehr nur manchmal, sondern täglich Sport betreiben. Ob Hometrainer, walken, schwimmen, turnen oder Radfahren hängt von Wetter, Lust und Laune ab. Und noch etwas liegt ihr sehr am Herzen: „Ich habe mit vorgenommen, eine Firmenchronik zu schreiben und will heuer damit beginnen.“

Der Kabarettist Martin Pleil sieht die Sache mit den guten Vorsätzen ganz anders: „Neujahrsvorsätze sind bei mir wie Glücksbringer aus Schokolade. Ich freue mich, wenn ich welche geschenkt bekomme und esse sie auch gleich, damit ich das Glück immer mit mir mittrage. Aber dann sind sie weg.“ Oder es handelt sich um die grassierende „Silvesterdemenz“, die immer zum Jahreswechsel auftritt. „Mir konnte noch keiner bei der Suche nach der Ursache weiterhelfen, jedoch kenne ich sehr viele Menschen denen es genauso geht. Daher frage ich mich ist es typisch für einen Weinviertler?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich Pleil zurzeit in seinem Kabarettprogramm „ein Typischer Weinviertler“, welches er jetzt zeitgemäß auf „Ein/e typische/r Weinviertler/in“ gendern will, damit sich alle Burschen und Burschinnen freuen.

Selbst für Priester ist es keine einfache Sache mit den guten Vorsätzen. Pater Hermann Jedinger gesteht, dass er seit Jahren keine guten Vorsätze nimmt, weil er sie ohnehin nicht einhalten kann. Der Wille ist stark, nur das Fleisch ist schwach. Auch Pfarrer sind nur Menschen. Aber für den Advent und die Fastenzeit hat er jedes Jahr sehr gute Vorsätze, die er auch strikt einhält: „Außer dem berufsmäßigen Alkohol bei der heiligen Messe trinke ich keinen Alkohol. Ansonsten kommt unterschiedliches dazu. Anstehende Besuche zu machen, auf jemanden besonders zu schauen oder für bestimmte Menschen zu beten und ungelöste Probleme anzugehen.“
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