16.06.2016, 14:13 Uhr

Mistelbacher ÖVP wirbt für mehr Gerechtigkeit bei Mindestsicherung

Bgm. Thomas Grießl, LAbg. Bgm. Manfred Schulz, GR Sabine Lenk, LR Karl Wilfing, VBgm. Herbert Bauer, Johann Gemeinböck, Brüger Erich, und Kammerrat Josef Hager. (Foto: Obermayer)
Die Volkspartei Bezirk Mistelbach nutzte den 3. Juni, um für mehr Gerechtigkeit bei der Mindestsicherung zu werben. „In der derzeitigen Form ist die Mindestsicherung für uns unsozial. Nicht anders kann man es nennen, wenn sich Leistung nicht mehr lohnt und Mindestsicherungs-Bezieher oftmals mehr bekommen als Menschen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen“, hält VP-Bezirksparteiobmann Karl Wilfing fest.

Bei Verteilaktionen im ganzen Bezirk wurde deshalb für eine Reform der Sozialleistung geworben. „Wir müssen jene unterstützen, die es brauchen und Hilfe benötigen. Wir müssen aber auch auf die Fleißigen schauen und Gerechtigkeit üben, gegenüber denen, die arbeiten gehen und Steuern zahlen. Nur dann ist das Sozialsystem auch gerecht“, verweist Wilfing auf die Pläne der VP zur Reform. Dazu zählen unter anderem eine Deckelung der Mindestsicherung bei 1.500 Euro pro Haushalt, vermehrte Zuerkennung von Sach- statt Geldleistungen, ein sogenannter Wiedereinsteigerbonus, verstärkte Kontrollen, geringere Zahlungen an Asylberechtigte sowie die Verpflichtung zu Sprach- & Integrationskursen.
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