30.09.2014, 16:25 Uhr

Gerasdorf: Rodung regt auf, ÖVP will Grüngürtel

Jürgen Trimmel, Lukas Mandl und Doris Dulmovits von der ÖVP Gerasdorf setzen sich dafür ein, dass es nach der Rodung beim Schmatelkateich zu einem Grüngürtel kommt (Foto: Büro Mandl)

„In fast jedem Haushalt wurde uns der Ärger über die Rodung des Waldes unmissverständlich zum Ausdruck gebracht“, erklärt Jürgen Trimmel von der ÖVP Gerasdorf nach einer Hausbesuchs-Tour in der Schmatelkateich-Siedlung. Gerasdorfs Abgeordneter Lukas Mandl setzt sich nun für eine teilweise Wiederaufforstung ein.

In Gerasdorf rund um den Schmatelkateich befindet sich eine schöne Wohnsiedlung. Neben der Wohnsiedlung befand sich ein Wald. Dieser Wald wurde gerodet. Die Rodung war nach einer Nachwidmung eines Teils der Fläche möglich geworden, die der Gerasdorfer Gemeinderat im Sommer des Vorjahres beschlossen hatte.

„Die ÖVP hat im Gemeinderat gegen diese Nachwidmung gestimmt. Die Informationslage zu dem Vorhaben war uns damals viel zu dünn“, erklärt der Gerasdorfer Abgeordnete Lukas Mandl und ergänzt: „Wie sich jetzt zeigt, waren auch die Anrainerinnen und Anrainer kaum bis gar nicht eingebunden!“

Im September besuchte Mandl zusammen mit Jürgen Trimmel von der ÖVP Gerasdorf im Rahmen seiner Hausbesuchs-Tour die Siedlung Schmatelkateich. „In fast jedem Haushalt wurde der Ärger über die bereits erfolgte Rodung unmissverständlich zum Ausdruck gebracht“, erklärt Trimmel.

Schon am folgenden Tag hat Mandl ausführlich mit Bezirkshauptmann Wolfgang Straub, und in der folgenden Woche mit dem zuständigen Regierungsmitglied, Landesrat Stephan Pernkopf, über das Thema gesprochen. „Es muss neben der Siedlung zumindest zum Teil zu einer Wiederaufforstung kommen“, ist Mandl überzeugt.

„Ich arbeite dafür, dass die Pflanzung eines Grüngürtels behördlich vorgeschrieben wird, sobald ein Projektwerber einen Plan für die Errichtung einer Betriebsanlage einreicht. Der Grüngürtel muss dann hoch, breit und dicht sein. Unser Landesrat und der Bezirkshauptmann waren dafür sehr offen. Weitere Gespräche werden folgen“, so Mandl.
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