14.10.2014, 09:31 Uhr

Niederösterreicher Benjamin Schmid holt Bronze

Präsident Dr. Christoph Leitl, Benjamin Schmid, Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner. (Foto: WKÖ/SkillsAustria)
Bei den von 2. bis 4. Oktober 2014 im französischen Lille ausgetragenen Berufseuropameisterschaften EuroSkills erzielt das Team Austria insgesamt 19 Medaillen und verteidigt damit erfolgreich Österreichs Titel als beste von 24 Nationen.

Der 23-jährige Benjamin Schmid – beschäftigt bei der R.u.G Rieder GmbH in Kottingneusiedl – holte als Landmaschinentechniker eine Bronzemedaille für das österreichische Team. Der junge Medaillengewinner aus Lanzendorf absolvierte nach seiner Lehre die Meisterprüfung und ist ein echter Experte in seinem Beruf. „Ich bin sehr glücklich, dass sich die intensive Vorbereitungszeit gelohnt hat und ich mit einer Bronzemedaille aus Frankreich heimkomme“, freut sich Schmid.

36 Teilnehmer gingen in Frankreich für Österreich an den Start und erzielten 9 Mal Gold, 5 Mal Silber, 5 Mal Bronze sowie 4 Leistungsdiplome „Medallion for Excellence“. Außerdem konnte der Anlagenelektriker Oliver Anibas mit der höchsten Punktezahl unter allen Teilnehmern bei EuroSkills 2014 den begehrten Titel „Best of Europe“ erzielen. Die insgesamt 7 Damen und 29 Herren des Team Austria setzen sich in Frankreich gegen rund 500 Kandidaten aus 24 Ländern durch. Die gut ein Jahr dauernde Vorbereitungszeit hat es möglich gemacht, den Europameistertitel erfolgreich zu verteidigen. Damit reiht sich das Team in die Erfolgsbilanz der vergangenen Jahre ein: Bei den ersten EuroSkills 2008 in Rotterdam (Niederlande) waren es 15 Medaillen für Österreich, zwei Jahre später in Lissabon (Portugal) freute sich das Team Austria über 20 Medaillen und damit auch über den Europameister-Titel, der 2012 in Spa-Francorchamps (Belgien) mit 22 Medaillen erfolgreich verteidigt werden konnte.

Das österreichische Team für EuroSkills 2014 wird von den Wirtschaftskammern Österreichs, dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen finanziert. Zusätzlich wird das Projekt von den Firmen Adelsberger und Engelbert Strauss, dem Technologiekonzern 3M, WIFI Österreich und von FESTO, Würth Österreich, Thermenland Steiermark, Samsung sowie der Initiative „go international“ unterstützt.
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