Leserpost
Negative Erfahrungen mit einer Kontrollärztin

Die Bezirksblätter-Cover-Story über das Fuhrwerken einer Kontrollärztin der NÖGKK schlägt weitere Wellen. Immer mehr Menschen melden sich, und brechen ihr Schweigen über – ihrer Ansicht nach – ungerechte Behandlungen.

in Ihrer Cover-Story "Bronchitis, na und? Mann arbeitsfähig" Bezirksblätter Neunkirchen, Ausgabe 44, 31. Okt./02. Nov. 2018 sehe ich nur die immer wiederkehrende Vorgangsweise von Frau Dr. Anna Müller (Name v. d. Red. geändert) und der NÖGKK Service-Center Neunkirchen. Mir ist es bereits 2x ergangen und ich kenne einige ähnliche Fälle. Das erste Mal (2014): nach einer Herzoperation mit Schlaganfall war ich in Behandlung von Herrn Dr. Cornelius Wehinger (FA für Neurologie) der mir eine sechswöchige medikative Therapie, mit anschließender Evaluierung der Arbeitsfähigkeit. Nach 2 Wochen wurde ich zum Kontrollarzt vorgeladen. Frau Dr. Müller schickte ihre Assistentin in die Pause und schrie mich an, was ich mir erlaube, der Arzt (Dr. Wehinger) ist ein Vollidiot und hat keine Ahnung und bin sofort wieder arbeitsfähig. Das zweite Mal (2017): damals hatte ich einen grippalen Infekt (Sommergrippe). Innerhalb einer Woche musste ich zum Kontrollarzt. Diesmal brüllte sie mich gleich beim Eintreten an, ich sehe nicht krank aus. Nachdem ich mich zu ihr zum Schreibtisch setzen musste, maß sie meinen Blutdruck. Der war, durch diesen "netten Empfang" etwas erhöht, bei ca. 180/160. Sie meinte, dieser Blutdruck ist super, ich bin ein Sozialschmarotzer und Betrüger und wurde mit sofortiger Wirkung arbeitsfähig gestellt. (...) Seitdem vermeide ich einen Besuch beim Kontrollarzt. (...)
Martin Wagner, per Mail

Ich habe (...) die Bezirksblätter aufgeschlagen (...) und lese gespannt den Bericht von Hrn. Schultner (...). Mir geht es ebenfalls so. (...) Ich leide leider unter Panik- und Angststörungen mit Depression vermischt aufgrund unterschiedlicher zusätzlicher Vorkommnisse. Ich bin lt. Psychiaterin Dr. Werner (NK) Arbeitsunfähig - habe dafür mehrmals ein Attest erhalten. (...) Meine Hausärztin sagt ebenfalls, dass ich nicht Arbeitsfähig bin. Die GKK schikanierte mich bis aufs Blut. Ich musste jede Woche antanzen. (...) Die GKK sagt ich bin arbeitsfähig. Ich bin nun seit 23.09. gesund geschrieben obwohl ich (...) nicht arbeitsfähig bin (...). (...) Beide Ärzte dort trotteln einen runter dass eine Depression mit Angst- und Panikstörung keine Erkrankung sei und man sehr wohl arbeitsfähig ist. Ich kann nicht Auto fahren aufgrund der MEdikamente (mobile Hauskrankenpflege) aber die Ärztin ist der Meinung ich KANN das und SIE KANN DAS BEURTEILEN. (Zeugen für diesen Spruch gibt es). (...). Mir fehlt (...) die Kraft um gegen dieses Machtspiel vorzugehen. (...) Wer sollte eine Erkrankung besser einschätzen können als ein Hausarzt der einen wahrscheinlich schon 5-6 Jahre kennt bzw. in meinem Fall ein PSychiater der ein FACHARZT ist? (...)
Name d. Red. bekannt, per Mail

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