05.02.2018, 00:00 Uhr

Zwinger-Hund schürt Emotionen

Die Schlagzeile über "Kangi" tat Menschen wie Christian Grahshofer weh. Denn zuhause lebt Kangi im Zwinger (im Bild hinten).

Ein Hundehalter kritisiert die Umstände wie "Kangi" leben muss.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Der Kangal namens "Kangi" wurde von einem Firmengelände in Ternitz gestohlen. Der Hund tauchte im Raum Baden wieder auf. Dass die Bezirksblätter in diesem Zusammenhang von der Rettung des Hundes berichteten, stößt Personen, die Kangis wahres Zuhause kennen, sauer auf.

Leben zwischen Gittern

"Er ist bei jeder Witterung draußen, egal, ob es 30°C hat, oder ob es friert und schneit", beanstandet Christian Grahshofer, selbst Hundehalter, die Unterbringung des Hundes: "Er hat nur einen Zwinger, der aus ein paar Baustellengittern besteht."

Die Behörde wurde wegen Kangi wiederholt eingeschaltet. Doch diese Unterbringung sei gesetzeskonform.

Dennoch ist Kangi vorerst im Ternitzer Tierschutzhaus untergebracht. Tierschutzhaus-Leiterin Elisabeth Platzky: "Und zwar so lange, bis Kangis Besitzer versprochene Verbesserungen durchgeführt hat. Dazu zählt eine größere Auslaufzone für den Hund und auch eine Fertiggarage, in der sich Kangi zurückziehen kann. Man muss auch sagen, dass der Hundebesitzer viele Ratschläge annimmt."

Platzky spricht von einer schrittweisen Verbesserung für das Leben des Hundes.
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