29.09.2016, 13:58 Uhr

Grünbacher Neuwahlen können noch bis 4. Oktober abgewendet werden

Der rote Bürgermeister Peter Steinwender trank beim Interview mit den Bezirksblättern schwarzen Kaffee.

Neo-Bürgermeister (SPÖ) zuversichtlich, dass er auch bei Neuwahlen punkten kann.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Grünbachs ÖVP-Gemeinderäte legten ihre Mandate zurück. Damit verfügt der Gemeinderat nicht mehr über die Zweidrittel-Mehrheit und es drohen Neuwahlen.
Am 26. September wurde Peter Steinwender (SPÖ) mit der knappen Stimmenmehrheit zum Bürgermeister von Grünbach gewählt. Und dieses Amt darf er – wenn auch etwas eingeschränkt (so darf er z.B. keine Grundstückskäufe tätigen, sondern nur das Notwendigste absegnen) – bis zu den Neuwahlen ausüben.
Steinwender wird am 4. Oktober in der Bezirkshauptmannschaft offiziell als Bürgermeister angelobt. Zufällig läuft am 4. Oktober auch die einwöchige Frist aus, die den ÖVP-Gemeinderäten zugestanden wird, ihr Mandat wieder auszuüben. Erst danach ist der Mandatsverzicht gültig und es müssen Neuwahlen in die Wege geleitet werden. Bis dahin könnte der Gemeinderat Grünbach wieder voll handlungsfähig werden.
Üblicherweise wird von einer dreimonatigen Vorlaufzeit für Neuwahlen ausgegangen.

Ein zuversichtlicher Neo-Ortschef

Peter Steinwender geht davon aus, dass ihm der Mandatsverzicht der ÖVP-Kollegen zusätzliche Sympathien einbringen wird und er bei der Neuwahl ebenfalls als Sieger hervorgehen wird.
Außerdem meint Steinwender: "Ich denke, dass bei der Wahl weitere Listen antreten werden. Die ÖVP hat nun auch die Tür für die FPÖ weit aufgestoßen."

Was Steinwender sonst noch über das Bürgermeister-Amt in Grünbach zu sagen hat, lesen Sie in Ihren Bezirksblättern am 5./6. Oktober – natürlich kostenlos.

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