09.11.2016, 09:23 Uhr

Nach dem Ofen-Tausch mit dem Hubschrauber gab's Schweinsbraten

Mit vereinten Kräften brachten Wojciech Mroczkowski, Bernhard Wallisch, Gerhard Komenda, Andreas Pfalzer, Ernst Dounik (sitzend) und Ortwin Janotta den Ofen in die Hütte. (Foto: Maximilian Geiger)

Spektakuläre Arbeiten bei der Kienthaler Hütte am Schneeberg.

REICHENAU. Auch eine Berghütte braucht von Zeit zu Zeit eine neue Kücheneinrichtung: Nach 25 Jahren hatte der alte Küchenherd ausgedient und wurde durch ein neues Gerät ersetzt. Der Transport erwies sich als spektakulär.

Alter raus, neuer rein

Die Hütte liegt auf 1.380 m am Schneeberg und verfügt über keine Straßenanbindung. "Eine lange und sorgfältige Planung war deshalb nötig", so Maximilian Geiger von den Kienthalern. Der alte Ofen wurde unter Mithilfe von fünf Kienthalern aus der Hütte geschafft.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein ca. 30 Jahre alter Werkstattofen mitgetauscht.
Der Transport war nur mittels Hubschrauber zu bewerkstelligen. "Neun Kienthaler stiegen zur Hütte auf, um erste Vorbereitungsarbeiten für den Hubschrauberflug tags darauf durchzuführen. Obmann Günter Schmidt: "Der Ofentausch war sehr kostspielig." Vor dem Hütteneingang wurde ein Podest gezimmert. Hier wurde vom Hubschrauber der neue Ofen abgesetzt. Mit drei Flügen wurden die Öfen mit insgesamt 1.500 kg bewegt.

Feuertaufe am Abend

Nach einer halben Stunde war alles vorbei. Der neue Ofen wurde in die
Hütte gebracht, angeschlossen und natürlich noch am selben Abend erprobt. "Da gab's als Stärkung einen leckeren Schweinsbraten mit Knödel", so Geiger.

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