Umwelt im Bezirk Neusiedl/See
Styroporkisten in der Leitha: Hinweise gesucht!

Diese und zwei weitere Boxen wurden am Samstag unterhalb von Wilfleinsdorf/Königshof gefunden.
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  • Diese und zwei weitere Boxen wurden am Samstag unterhalb von Wilfleinsdorf/Königshof gefunden.
  • Foto: Schütz
  • hochgeladen von Charlotte Titz

Umweltverschmutzung passiert nicht nur in den Weltmeeren, sondern auch in unseren Breitengraden. In der Leitha werden seit längerem Styroporboxen gefunden. 

BRUCKNEUDORF. Während Bilder von Plastik in den Weltmeeren laufend berechtigte Empörung hervorrufen, bergen aufmerksame Naturschützer in der Leitha-Au oberhalb von Bruck und Bruckneudorf immer wieder Schwemmplastik, das sich vor der Wehr sammelt. Besonders auffällig: Immer wieder finden sich große Styroporboxen, die eigentlich für den Kühltransport von Frischfisch bestimmt sind.

Immer dieselben Boxen

"Styropor und Plastikflaschen in unseren Flüssen sind wir ja leider schon gewohnt. Wenn aber immer wieder derselbe Typ dieser großen Kühlboxen angeschwemmt wird, muss der Verursacher gefunden werden. Wer hat eine Idee, woher diese Fisch-Kühlboxen aus Styropor stammen könnten?", ersuchen Bruckneudorfs Umweltgemeinderat Bernhard Schütz und Michael Winter vom 1. Sportfischereiverein Bruckneudorf in den sozialen Medien um Hinweise über die mögliche Herkuft der ca. 20 x 40 x 60 cm großen Styroporkisten mit der Aufschrift „LEROY Salmon“ (Norwegischer Seafood-Konzern).

Bitte um Hilfe

Neben den üblichen Plastik- und Glasflaschen wurden drei dieser Styroporboxen geborgen und entsorgt. Weitere dieser Behältnisse werden flussaufwärts bis Wilfleinsdorf bzw. Königshof eingesammelt. Da oberhalb ein Kleinkraftwerk jeglichem Treibgut dem Weg versperrt, wird vermutet, dass die Gegenstände im Bereich der Königshofer Brücke „entsorgt“ werden.
Neben dem optischen Ärgernis befürchten die beiden Naturschützer auch negative ökologische Auswirkungen: Durch die Wellenbewegungen zwischen dem Schwemmholz lösen sich immer wieder Kügelchen aus dem Styropor, die von Kleinfischen aufgenommen werden und so in den Nahrungskreislauf gelangen. „Die Schockszenen von Plastikmassen in den Weltmeeren passieren hier im Kleinen direkt vor unserer Haustüre, weil Einzelpersonen den Fluss wiederkehrend zur Müllentsorgung nutzen. Eine komplett unnötige Aktion, das können wir nicht einfach zusehen und auf die nächsten Styroporboxen warten!“, zeigen sich Schütz und Winter verärgert über den derart sorglosen Umgang mit der Natur. "Deshalb bitten wir wirklich um Hilfe und falls jemand weiß, wer das gewesen sein könnte, um einen Anruf."

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