24.10.2016, 06:57 Uhr

Spendentisch gegen Armut in Nickelsdorf

Bgm. Gerhard Zapfl mit dem Hauskrankenpflegeteam Neusiedl. (Foto: Volkshilfe)

Der 17. Oktober ist der internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Darum führte die Volkshilfe Burgenland in der Woche vom 17. – 21. Oktober 2016, die Aktion „Spendentisch gegen Armut“ durch.

Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt und trotzdem sind rund 1,5 Millionen Menschen armutsgefährdet. Zu den Sorgen im täglichen Leben, mit denen jeder konfrontiert ist, gesellen sich dann noch Existenzängste wie: Wie kann ich die Miete der Wohnung zahlen? Kann ich mir es leisten die Heizung aufzudrehen? Kann ich meinen Kindern ermöglichen, auf Schulveranstaltungen zu fahren?
Im Burgenland sind rund 32.000 Menschen armutsgefährdet, davon sind 6.000 Kinder betroffen! Studien zeigen, dass armutsgefährdete Menschen einen schwereren Zugang zu Bildung und somit zu einem sozialen Aufstieg haben.
„Vor diesem Hintergrund kämpft die Volkshilfe-Familie massiv gegen Armut und Ausgrenzung. Dafür nutzen wir, auch um bundesweit diverse Spendenaktionen umsetzen zu können, den internationalen Tag der Beseitigung der Armut um einerseits auf diese Zahlen aufmerksam zu machen und gleichzeitig gegen dieses Leid im eigenen Land etwas zu unternehmen“, so die ehrenamtliche Vorsitzende der Volkshilfe Burgenland LRin Verena Dunst.

Spendentisch gegen Armut

Die Aktion „Spendentisch gegen Armut“ die bereits zum 8. Mal durchgeführt wird erfreut sich immer größerer Beliebtheit! Während in den ersten Jahren nur eine Hand voll Wirte teilnahmen, konnten im Jahr 2016 bereits 11 Gastronomen im Burgenland
für die Aktion gewonnen werden. Die Tendenz ist aufgrund der äußerst positiven Rückmeldungen jährlich steigend!
Die Spendeneinahmen werden ausschließlich burgenländischen Familien zur Verfügung gestellt. Der Volkshilfe Burgenland ist es wichtig, schnell und unbürokratisch zu helfen! Denn, schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe!
„Das heißt: Familien die Hilfe benötigen, können sich an uns wenden. Innerhalb kürzester Zeit wird die Sachlage geprüft und wir können die benötigte Hilfe zur Verfügung stellen. Bespiele für Unterstützungen sind die Überbrückung von Mietzahlungen, aber auch weitere Geldleistungen und Sachleistungen. Wir betreuen aber auch burgenländische Familien im Rahmen unserer mobilen Familienbetreuung. Den Kindern daraus ermöglichen wir sozialpädagogische Freizeitaktivitäten um die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu fördern“, erläutert Volkshilfe Geschäftsführer Mag. Georg Stenger!
„Ich freue mich, dass zahlreiche Gastronomen unserer Einladung gefolgt sind. Das zeigt, dass die Burgenländerinnen und Burgenländer gewillt sind zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Dafür möchte ich mich bedanken“, so die ehrenamtliche Vorsitzende der Volkshilfe Burgenland LRin Verena Dunst über die Aktion.
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