Gefahr Blackout
Eine gute Vor-Planung ist alles – Experten informierten in Lutzmannsburg

<Sicherheit im Krisen- und Katastrophenfall: M. Haas, E. Preiner, J. Tschürtz, C. Rohrer, C. Spuller, M. Borbely.
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Länger anhaltende Stromausfälle (Blackouts) werden laut Experten immer wahrscheinlicher.

LUTZMANNSBURG (EP). Schwere Unwetter oder Überlastung der Stromnetze können Stromausfälle im ganzen Burgenland verursachen und große Teile der Infrastruktur lahmlegen. Um die allgemeine Sicherheit auch in solchen Ausnahmesituationen gewährleisten zu können, wurde in jeweils einem Gebäude jeder Gemeinde des Burgenlandes eine Blackout Sicherheitsinsel – BS eingerichtet. Die Details dazu stellten LH-Stv. Johann Tschürtz und Experten des Zivilschutzes, der Feuerwehr und der Landessicherheitszentrale bei einem Pressetermin im Feuerwehrhaus Lutzmannsburg vor. Hier werden im Falle eines Blackouts alle Fäden zusammenlaufen. Bürgermeister Christian Rohrer weiß wovon er spricht, denn vor drei Jahren gab es in Lutzmannsburg einen siebenstündigen Stromausfall. "Unsere Feuerwehr ist seither noch besser auf den Ernstfall vorbereitet, es wurden bereits einige Investitionen für den Fall des Falles getätigt."

Gute Planung

LHStv. Hans Tschürtz warnt vor einem Blackout-Szenario: "Es ist wichtig, dass die Gemeinden in Zukunft gut darauf vorbereitet sind. Für die Blackout-Sicherheitsinseln gibt es einen eigenen Einsatzplan. Die erste Anlaufstelle wird immer das Feuerwehrhaus sein. Die Arbeit unserer Feuerwehrleute wird dadurch auch aufgewertet, sie sind die Krisenmanager schlechthin." DI Christian Spuller, Geschäftsführer der Landessicherheitszentrale, ergänzt: "Es ist wichtig, dass es ein Ausfalll-Szenario gibt, damit die Menschen wissen, wo man etwa Erstversorgung bekommt oder welche Möglichkeiten es für eine Kommunikation gibt. Rasche Hilfe ist am Ende des Tages das Wichtigste."

Vorsorgemaßnahmen

NR. Bgm. Erwin Preiner, Präsident vom Bgld. Zivilschutzverband, rät zu einer durchdachten Bevorratung: "Technische Pannen oder Naturkatastrophen, ein tagelanger Stromausfall oder Hochwasser können dazu führen, dass man das Haus oder die Wohnung für längere Zeit nicht verlassen kann. Jeder sollte für sich selbst und seine Familie geeignete Vorsorgemaßnahmen treffen. Die entscheidende Frage dabei ist, wie man sich auf derartige Notfälle vorbereitet." (Infos unter http://www.bzsv.at) Studien würden ein klassisches Blackout voraussagen: "Es wird mit Sicherheit eintreten – nur wann und wo weiß man nicht", so Preiner.

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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