"Reiner Zufallstreffer"
Raidinger fotografierte ungewollt Feuerball am Himmel

Lucas Gullner posiert für seinen Vater Marcus, der das Himmelsschauspiel (rechts auf Hüfthöhe) ungewollt mit seiner Kamera erwischt
  • Lucas Gullner posiert für seinen Vater Marcus, der das Himmelsschauspiel (rechts auf Hüfthöhe) ungewollt mit seiner Kamera erwischt
  • Foto: Marcus Gullner
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Am 6. April war kurz nach 15.30 Uhr ein heller Meteor – auch Feuerball genannt – über Österreich zu sehen. Marcus Gullner aus Raiding erwischte das Himmelsschauspiel ungewollt mit seiner Kamera   

RAIDING. Marcus Gullner war mit seinem Sohn Lucas am Montagnachmittag mit dem Fahrrad auf dem Römerweg in Richtung Großwarasdorf unterwegs, als die beiden eine kurze Pause einlegten. "Wir sind bei Strohbällen stehen geblieben, damit Lucas dort ein bisschen herum turnen konnte", erzählt Marcus Gullner den Bezirksblättern.

"War ein reiner Zufallstreffer"

Als Marcus dann ein paar Fotos von seinem Sohn machte, ahnte er noch nicht, welch seltenes Naturschauspiel sich auf eines der Bilder schleichen sollte. "Zuerst dachte ich, das ist ein Flugzeug, aber dann hat mir meine Frau von dem Kometen erzählt. Das war ein reiner Zufallstreffer."

Lucas Gullner posiert für seinen Vater Marcus, der das Himmelsschauspiel (rechts auf Hüfthöhe) ungewollt mit seiner Kamera erwischt
  • Lucas Gullner posiert für seinen Vater Marcus, der das Himmelsschauspiel (rechts auf Hüfthöhe) ungewollt mit seiner Kamera erwischt
  • Foto: Marcus Gullner
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Etwa 72.000 km/h

Laut dem Kurator der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums Wien, Ludovic Ferriere, gab es unter anderem auch in Slowenien, Italien, Deutschland und der Schweiz Beobachtungen des Feuerballs, dessen Flugbahn östlich des Attersees geendet haben dürfte. Wie der ORF berichtete, hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bestätigt, "dass es sich um einen Steinbrocken aus dem All gehandelt haben dürfte, der auf seinem Irrflug durchs Weltall die Bahn der Erde gekreuzt hat". Der Meteor soll einen Durchmesser von „mehreren Dezimetern bis zu einem Meter“ gehabt haben und sei mit etwa 20 Kilometern pro Sekunde – etwa 72.000 km/h – in die Atmosphäre eingedrungen.

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen