Arbeiterkammer erstritt 1.775 Euro für Kellnerin

BEZIRK. Anfänglich 8, später 10 Euro die Stunde: dafür ging eine Mittelburgenländerin eineinhalb Jahre lang ihrem Job als Aushilfskellnerin nach. Geld für Feiertage, Überstunden samt Zuschlägen oder Urlaub sah die Kellnerin nie. „Es wurden lediglich die tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt. Es gab keinen Lohnzettel und das Geld immer bar auf die Hand“, schildert AK-Jurist Mag. Michael Szöke den Fall, der vor ein paar Monaten auf seinem Tisch landete.

Beträge beglichen

Arbeitete die Kellnerin nicht, gab es auch kein Geld. Ganz zu schwiegen von Urlaubsanspruch. Ein Einzelfall ist die Kellnerin nicht. „Das ist gerade im Gastgewerbe kein Einzelfall. In vielen Fällen wird nur der vereinbarte Stundenlohn bezahlt, Lohnzettel gibt es nicht, damit werden die Arbeitnehmer um Sonderzahlungen, Überstundenzuschläge und um Feiertage geprellt“, weiß der AK-Experte.
Nach der Intervention von Seiten der Arbeiterkammer zahlte der Arbeitgeber aber sofort. Szöke: „Er hat alle ausstehenden Beträge sofort beglichen.“ Insgesamt 1.775 Euro netto landeten letztlich auf dem Konto der Mittelburgenländerin.
Sollte es Unregelmäßigkeiten oder dergleichen sowie Fragen geben, dann können sich die Arbeitnehmer an die Arbeiterkammer Burgenland (02682/740) wenden.

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