Spezialistinnen made in Burgenland: Mehr Frauen sollen "FIT" für die Technik werden

Erläuterten sämtliche Maßnahmen: Doris Horvath, Norbert Darabos, Helene Sengstbratl und Christian Vlasich.
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NEUTAL (EP). NEUTAL (EP). "Traditionelle Frauenberufe sind oft schlechter bezahlt als Jobs im technischen Bereich, daher gibt es seitens des Landes und des AMS eine Vielzahl an Initiativen, um Frauen in technischen Berufe auszubilden", so LR Mag. Norbert Darabos, Mag. Helene Sengstbratl (AMS Burgenland), GF Mag. Christian Vlasich (BUZ) und Doris Horvath (Frauenberatungszentrum Oberpullendorf) in einer gemeinsamen Pressekonferenz im BUZ Neutal.

Kooperation
Mit welchen Projekten man Frauen für technische Berufe begeistern will, wurde ebenso erörtert, wie die dazugehörigen Ausbildungsmöglichkeiten im BUZ Neutal. „Um mehr Frauen in Beschäftigung zu bringen, gibt es eine Reihe von Frauenförderprogrammen, die wir im Burgenland anbieten. Beispielsweise Programme des AMS, wie Frauen in Handwerk und Technik (FIT) und eine Vielzahl von Initiativen seitens des Landes, wie ‚Frauen in die Technik‘, den ‚Girls Day‘ oder das Projekt ‚Roberta‘, die großteils in Kooperation mit dem Burgenländischen Schulungszentrum in Neutal umgesetzt werden. Ziel ist es, Frauen für technische Berufe zu begeistern und ihnen die Scheu davor zu nehmen", so LR Mag. Norbert Darabos.
Derzeit machen rund 33 Frauen in den Bereichen Metall- und Blechtechnik, Bautechnisches Zeichnen, Technisches Zeichnen, Mechatronik oder Einzelhandel eine Facharbeiterinnen-Intensivausbildung im Burgenländischen Schulungszentrum.

Ausbildung

"Unser Ziel ist, jedem einen passenden Ausbildungsplatz anbieten zu können, unabhängig davon, welche Voraussetzungen er oder sie mitbringt. Wir können für jede Person ein individuelles Ausbildungspaket zusammenstellen", so BUZ Geschäftsführer Mag. Christian Vlasich. Um den Fachkräftemangel in technischen Berufen zu beheben, müsse man mehr junge Menschen ansprechen. "Sie sollen zu einer technikorientierten Ausbildung ermuntert werden."

Kooperation
Viele Frauen brauchen allerdings noch ein wenig Ermunterung, so AMS-Chefin Helene Sengstbratl: "Wir haben ein ganzes System aufgestellt, von Beratung über Berufsorientierung und Perspektivenerweiterung bis zur technischen Vorqualifizierung und dann die Ausbildung, die hier im BUZ stattfindet.“
Diese Maßnahmen werden auch von der Frauenberatungsstelle Oberpullendorf unterstützt. "Die FIT Kooperation ist seit zehn Jahren bei uns angesiedelt, drei Kolleginnen sind dafür zuständig, alle Kurse, in denen Frauen in einem handwerklich-technischen Bereich ausgebildet werden, regelmäßig zu besuchen. Dieses Angebot unterstützt Frauen auf ihrem oft schwierigen, neuen Weg", so Geschäftsführerin Doris Horvath.

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