Der Hund: Bester Freund des Menschen

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen.
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BGLD. Menschen geht es gut, wenn sie sich einen Hund halten. Geht es dem Hund auch gut, wenn sie mit Menschen zusammenleben? Warum halten sich so viele Menschen einen oder mehrere Hunde?
Mit dem ganz besonderen Sozialverhalten von Hunden können beim Menschen bestimmte Sehnsüchte und Bedürfnisse befriedigt werden. Vielleicht liegt es auch daran, weil der Hund auf seine besondere Art Liebe gibt. Vielleicht auch eine gewisse Naturverbundenheit herstellt, die in unserem menschlichen Alltag nicht mehr vorhanden ist.

Zusammenleben nicht einfach

Die Tatsache, dass Tierheime mit zu vermittelnden Hunden bis zum Rand voll sind, zeigt uns – das Zusammenleben mit Menschen ist für manche Hunde nicht einfach. Die Intelligenz des Hundes wird zum Großteil durch Aufzucht und Haltungsbedingungen in der Sozialisationsphase während der ersten sechzehn Lebenswochen sowohl positiv als auch negativ nachhaltig beeinflusst.
Als Hundebesitzer mag man zunächst schockiert sein, wenn bewusst wird, dass man in einigen Fällen selbst – aus Liebe oder auch aus Gutmütigkeit zu seinem Tier- ein Problem hat erst entstehen lassen oder sogar verschlimmert hat.

Problem lösen erfordert Geduld

Wenn der vierbeinige Liebling in seinem Verhalten Probleme bereitet, sollte bei deren Lösung besser in Monaten als in Tagen gedacht werden. Falls fremde Hilfe in Anspruch genommen wird ist Vorsicht beim Versprechen schneller Lösungen geboten. Das Wichtigste beim Arbeiten an der Problemlösung ist, dass das Training ganz konsequent und regelmäßig über einen längeren Zeitraum erfolgt.

Erlernte Probleme

Hunde zeigen normalerweise kein grundloses Verhalten. Alles was ein Hund tut, tut er, weil das Tier in der jeweiligen Situation dazu motiviert ist das zu tun. Motiviert ist der Hund letztendlich durch die Belohnung, die er sich durch die Tat versprechen. Abhängig von der Werteskala lässt er sich besser oder schlechter abhalten oder zu etwas erziehen. Nicht zu unterschätzen sind unbeabsichtigte Belohnung oder Strafe. Wird der Hund mit Worten beschwichtigt, könnte er das vom Tonfall her als Lob deuten und sein Tun bestärken. Mit Schreien oder Schlägen einzuwirken, stachelt ihn noch mehr an und führt auch nicht zur Problemlösung.

Aggression gegen Artgenossen

In einem bereits entfachten Kampf zwischen zwei oder mehreren Hunden, sollte der Menschen auf keinen Fall eingreifen. Vor allem, um nicht selbst verletzt zu werden. Ein weiterer Grund sich nicht einzumischen ist, dass meistens die Verletzungen, die sich Tiere beim Wegziehen zufügen schlimmer sind, als wenn sie sich im Fell des anderen nur verbeissen. Auch wenn es schwer fällt sollten sich die Besitzer in entgegengesetzte Richtung entfernen, ihre Hunde rufen und anleinen um einen erneuten Kampf zu verhindern.

Hund im gemeinsamen Haushalt mit Kleinkind und Baby

Leider identifizieren Hunde Babys und Kleinkinder nicht als „kleine Menschen“, sondern ordnen die zappelnden, quietschenden Kinder als mögliche Jagdobjekte ein. Niemals dürfen die beiden auch nur für einen Augenblick unbeaufsichtigt sein. Wichtig ist es, den Hund vor Einzug eines Babys an die neuen Gerüche und Geräusche zu gewöhnen. Dem Hund immer dann besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen, wenn das Baby anwesend ist. Der Hund sollte immer belohnt werden wenn er sich ruhig verhält und notfalls eine Maulkorb tragen. Auf keinen Fall dürfen Kompromisse eingegangen werden. Die Sicherheit des Kindes muss jederzeit gewährleistet sein.


Betteln „Der Dackelblick“

Am Tisch oder beim Kochen nach Futter zu betteln, ist bei vielen Hunden ein fester Bestandteil ihres Verhaltensrepertoires. Mit einem „Dackelblick“, bellen, Männchen machen oder Pfötchen geben spulen sie ein Verhaltensmuster ab, von dem sie wissen, dass es zum Erfolg führt. In vielen Fällen geht es nicht um den Happen sondern um die vermehrte Aufmerksamkeit vom Besitzer. Es kann sinnvoll sein den Hund immer vor den
Mahlzeiten der Familie zu füttern, so dass er - satt und zufrieden - gar nicht auf die Idee kommt am Tisch zu betteln.

Burgenländische Tierbetreuer

Ihr Tier in kompetenten Händen- Betreuung, Pflege und Training: Die burgenländischen Tierbetreuer, die sich dem Wohlbefinden der Tiere verschrieben haben, stehen für professionelle Pflege, Betreuung, Ausbildung und Training, wie der Berufsgruppensprecher der WKO Ing. Norbert Ziegler bestätigt. Die burgenländischen Tierbetreuer (www.wirfuersie-burgenland.at) bieten ein breites Angebot an Serviceleistungen.

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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