Richard Fassl (57) lebt seit 23 Jahren in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik
Ein Burgenländer in der Karibik

Thomas Ruf, Richard Fassl und Seppi Haudej vor der Konditorei „Mariposa“
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  • Thomas Ruf, Richard Fassl und Seppi Haudej vor der Konditorei „Mariposa“
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Am 1. August 1996 packte der Litzelsdorfer Unternehmersohn Richard Fassl seine Habseligkeiten und wanderte in die Karibik aus.

LITZELSDORF/PUERTO PLATA (kope). Ausschlaggebend für diesen radikalen Schritt war der Rat von seinem Hausarzt. „Ich litt damals unter einer chronischen Bronchitis und unter Schuppenflechten. Mein Arzt meinte, hier kann nur ein tropisches Klima helfen. Und er hatte Recht. Schon nach zehn Monaten in der Dominikanischen Republik war ich beschwerdefrei“, erinnert sich Fassl.

Neue Existenz aufgebaut

Es war für Fassl nicht leicht zu Hause in Litzelsdorf alles abzubrechen. „Den Job als Geschäftsführer des Familienunternehmens Landesproduktengroßhandels GmbH legte ich zurück und baute mir in Puerto Plata eine neue Existenz auf. Meinem Vater gefiel das weniger“, so Fassl. Freunde fand er auf der dominikanischen Karibikinsel genug. Da ist einmal der Konditor Thomas Ruf, in dessen Konditorei „Mariposa“ er sich mit seinem Schmuck- und Souvenirhandel „Wabi-Sabi Arte“ niederließ. Für Ruf arbeitet auch der Kärntner Josef „Seppi“ Haudej als Koch und Konditor. Einen weiteren Schmuckladen hat Fassl in einer Hotelanlage am Meer. Hier handelt der Burgenländer mit den Halbedelsteinen Larimar und Bernsteinen. Auch Souvenire und der heimische Likör „Mama Juana“ gibt es im Sortiment.

Hochzeit und Familie

Sein persönliches Glück fand er in der Dominikanerin Carola, die er 2001 auch ehelichte. Sie schenkten ihm die Söhne Ricardo (18) und Enrice (14). Alle drei sind mittlerweile österreichische Staatsbürger.

Verbindung nach Österreich 

Wenn Fassl Lust auf österreichische Kost hat, dann geht er in das Restaurant „Los tres Cocos“ des Steirers Michael Kapaunig. „Hier bekommt ich vom Wiener Schnitzel bis hin zum Schweinsbraten, alles was das kulinarische Herz begehrt. Zuletzt hat er mir Beuschl mit Knödel gekocht“, erklärt Fassl. Zuletzt besuchte der Burgenländer 2018 mit seinem Sohn Enrico für einen Monat seine alte Heimat. Gelegentlich wird er von alten Freunden in Puerto Plata besucht. „Besonders freue mich auf meine Nichte Michaela, die zu Hause das Blumengeschäft ,Vier Jahreszeiten‘ hat. Sie hat mich schon öfters besucht“, erzählt Fassl. Wenn er an das Burgenland denkt, fehlen ihm besonders der gute Rotwein, die Freunde und Familie.

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