Kroisegger Hans Peter Doskozil wird Verteidigungsminister

Hans Peter Doskozil aus Kroisegg wechselt vom Landespolizeikommando ins Verteidigungsministerium
  • Hans Peter Doskozil aus Kroisegg wechselt vom Landespolizeikommando ins Verteidigungsministerium
  • Foto: polizei.gv.at
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KROISEGG. Wie in den letzten Tagen bereits kolportiert, ist es nun offiziell. Mit der geplanten Kandidatur von Rudolf Hundstorfer als Bundespräsident folgt eine Personalrochade innerhalb der SPÖ-Regierungsriege.
Der bisherige Verteidigungsminister Gerald Klug wechselt ins Infrastrukturministerium. Der freigewordene Posten wird mit dem Landespolizeikommandanten des Burgenlands, Hans Peter Doskozil, der sich vor allem als ausgezeichneter Krisenmanager bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms in Nickelsdorf national und international einen Namen machte, nachbesetzt. Damit wechselt der Kroisegger vom Landespolizeikommando Burgenland in Regierungsverantwortung.
Doskozil ist somit der erste südburgenländische Minister seit dem Eisenberger Robert Graf, der von 1987-89 Wirtschaftsminister in der Regierung Vranitzky war. Dazwischen gab es mit dem Oberwarter Karl Schweitzer noch einen Sportstaatssekretär (2003-07) unter Kanzler Wolfgang Schüssel. Doskozil übernimmt neben dem Verteidigungsminister auch das Resort Sport.

Tüchtiger Mann

Die Bezirksblätter hörten sich in der Gemeinde Grafenschachen, zu der Kroisegg, der Wohnort Doskozils gehört, ein wenig um.
"Es ist natürlich sehr erfreulich, dass wir aus unserer Gemeinde nun einen Minister stellen. Mit Hans Peter Doskozil ist ein tüchtiger Mann an die Reihe gekommen, der seine Aufgabe sicher souverän erfüllen wird!", erklärt Bgm. Richard Loidl.
"Hans Peter ist ein korrekter Mensch, aufgeschlossen und verfügt über entsprechendes Wissen. Er strahlt auch die notwendige Ruhe aus, das kommt ihm sicher zugute. Auch wenn es ein schwerer Job ist, wird er ihn gut erfüllen", sagt der Bürgermeister.

Geschätzte Persönlichkeit

"Ich kenne ihn persönlich nicht besonders gut, jedoch finde ich es beachtlich, wie gut er die Flüchtlingswelle in den Griff bekommen hat! Es freut mich, dass wir nun einen Minister in unserer Gemeinde haben und er wird sicher einiges voranbringen!", ist Vanessa Lind aus Grafenschachen überzeugt.
"Ich kenne ihn von früher her noch von der Feuerwehr. Auch bei Ehrungen und Veranstaltungen habe ich ihn getroffen und stets als bodenständigen Menschen kennengelernt. Sehr positiv ist er mir bei der Flüchtlingstragödie in Nickelsdorf aufgefallen, die er sehr gut gelöst hat. Er ist ein idealer Mann für solche Aufgaben und sicher auch sehr fähig als Minister. Es gab da immer wieder Wirtshausgespräche, nun ist es tatsächlich eingetroffen. Es ist selbstverständlich sehr schön und ich denke, er wird seine Aufgaben gut erledigen", meint Feuerwehrkommandant Martin Hoppel aus Grafenschachen.
"Hans Peter Doskozil ist ein geschätzter Mann im Beruf und als Privatperson. Er ist sehr kompetent und weiß genau was er tut. Persönlich freut es mich sehr, dass wir einen Verteidigungsminister aus dem Burgenland bekommen und dann auch noch von meinem Heimatort Kroisegg. Herr Doskozil hat mehrmals bewiesen, dass er große Herausforderungen meistern kann und in Zukunft meistern wird wie die Situation an den Grenzen. Ich hoffe, er findet sich schnell in seiner neuen Position ein und ich bin mir sicher, dass er seine neuen Aufgaben mit Bravour meistern wird. Persönlich schätze ich ihn sehr und wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit", ist auch Philipp Michalek aus Kroisegg über die Ernennung begeistert.

Vereinsmensch

Doskozil hat in Kroisegg ein Haus gebaut und ist Vater von zwei Kindern (ein 15-jähriger Sohn und eine 16-jährige Tochter). Zudem ist er ein großer Rapid-Fan. Der Kroisegger will auch als Minister im Südburgenland wohnen bleiben und pendeln.
Berufliche Stationen waren von Doskozil waren u.a. das Innenministerium, die Bundespolizeidirektion und Büroleitung von LH Hans Niessl.
Er war auch Vereinsfunktionär beim Sportverein Kroisegg und bei der Feuerwehr, sowie Gemeinderat. "Durch seine beruflichen Aufgaben konnte er diese Tätigkeiten aus zeitlichen Gründen dann nicht mehr ausüben", so Loidl.

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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