Spätes Remis gegen Rapid Wien
FC Südburgenland punktet durch Last Minute-Tor von Beiglböck
- Großer Jubel nach dem verdienten Ausgleich in der Nachspielzeit herrschte bei den Spielerinnen vom FC Südburgenland.
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Die SPG Südburgenland/TSV Hartberg erreichte gegen den SK Rapid Wien ein verdientes 2:2-Remis. Dabei wäre auch mehr drinnen gewesen. Eine Niederlage gab es für das Future League-Team, einen Kantersieg für die Landesliga-Spielerinnen.
STEGERSBACH. Gleich drei Spiele gab es am Sonntag im Thermenstadion Stegersbach. Bei weit über 30 Grad empfing die SPG Südburgenland/TSV Hartberg in der Admiral Frauen Bundesliga Aufsteiger SK Rapid Wien. Die Spielpatronanz hatte die Raiffeisenbezirksbank Oberwart übernommen, den Ehrenanstoß nahm Vorstandsdirektor Karl Kornhofer vor. Das Weinsponsoring für die Weinkost kam diesmal vom Weinbau Muhr aus Burg.
- Spielpatronanz: Südburgenland-Kapitänin Vanessa Beiglböck, Assistent Edin Cenanovic, Schiedsrichter Dalibor Popovic, Karl Kornhofer (Vorstandsdirektor Raiffeisenbezirksbank Oberwart), Assistent Dominik Riegelnegg und Rapid-Kapitänin Sandrina Haupt
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Gleich in der ersten Minute gab es für die Südburgenländerinnen aber sportlichen Schock, denn Neuzugang Sophie Grafl musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss raus. Von Beginn weg spielten die Thek-Mädels aber ambitioniert nach vorne und hatten durch Hannah Maurer auch die erste dicke Möglichkeit, doch ihr Schuss ging nur an die Stange (18.). Drei Minuten später verpasste Vanessa Beiglböck nach einem Freistoß per Kopf nur knapp.
- Die beiden Torschützinnen: Emilia Csejtei und Vanessa Beiglböck
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Verdiente Führung und Ausgleich
Mit einem idealen Pass über die Abwehr brachte Beiglböck dann Neuzugang Emilia Csejtei in Stellung, die ein tolles Solo ansetzte und auch Gästekeeperin Jasmin Zotter aussteigen ließ, ehe sie gefühlvoll den Ball ins leere Tor bugsierte (32.). In dieser Phase wankte Rapid, doch die Heimischen vermochten in der Hitze nur bedingt nachzulegen. Kurz vor der Pause nutzte dann Sophia Zöger einen Stellungsfehler zum Ausgleich - etwas entgegen dem Spielverlauf (43.). Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit verlief das Match zunächst offen, dann nahm sich Lisa Rammel ein Herz und donnerte den Ball ins Kreuzeck. Somit sie den Spielverlauf auf den Kopf (52.). Das Match war zugunsten der Grün-Weißen gedreht. Michael Thek reagierte nur wenige Minuten später mit einem Doppeltausch. Für Maurer kam Neo-Stürmerin Valentina Forobosko, für Alissa Zimmermann Lena Schandl.
- Rapids Spielerinnen beklatschten den Führungstreffer von Lisa Rammel, der genau im Kreuzeck landete.
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Zahlreiche Chancen vergeben - dann die Erlösung
Während Rapid kaum nennenswert gefährlich in Richtung Südburgenland-Tor kam, konnten die Heimischen immer wieder gute Aktionen setzen - vor allem die quirlige Forobosko zeigte mehrmals ihre Qualitäten - doch der letzte Pass wollte nicht gelingen. Ein Schlenzer von Csejtei ging hauchdünn über die Latte und landete im Obernetz (73.).
"Die Verletzung von Sophie Grafl war natürlich bitter für uns. Die Hitze machte es sehr schwierig. Wir haben nach dem Rückstand aber nie aufgegeben und uns am Ende mit dem Punkt belohnt. Nächsten Sonntag wollen wir den ersten Dreier draufsetzen."
Michael Thek, Trainer Südburgenland
Ein Schuss von Anita Kis verfehlte das Tor ebenso knapp (78.) wie ein Kopfball von Virág Kovacs (87.). Die beste Möglichkeit hatte dann erneut Csejtei, die alleine auf Zotter zulief, doch die Rapid-Torfrau parierte mit Beinabwehr (89.). Doch die Südburgenländerinnen glaubten weiter an ihre Chance und wurden schließlich belohnt. In der Nachspielzeit gab es noch einen Eckball, den Beiglböck mit viel Wucht per Kopf in die Maschen jagte. Der Jubel bei den Südburgenländerinnen war riesig, die Enttäuschung bei den Rapidlerinnen ebenso deutlich (94.). Mit dem letztlich verdienten 2:2 wurde der nächste Punkt eingefahren.
- Gut gelaunt waren 1b-Torschützin Enja Höfer und Anna-Lena Kofler.
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Bittere Niederlage
Für das Spiel in der Future League hatte René Höfer die Matchpatronanz übernommen, den Ehrenankick durfte Finn Hasler übernehmen. Die Gäste aus Wien hatten den besseren Start und gingen mit 0:1 durch Sophia Honemann in Führung (7.). Die jungen Südburgenländerinnen - großteils Schülerinnen der BFV-Frauenakademie in Stegersbach - setzten aber nach und kamen durch eine schöne Aktion von Enja Höfer zum Ausgleich (18.). Bis zur Pause hielten sie das Spiel offen und hätten mit etwas Glück auch in Front gehen können.
In der Pause wechselte Südburgenland kräftig durch und brachte noch mehr junges Blut auf den Platz. Das Spiel verlief offen - wenn auch Rapid Wien 1b optisch eine leichte Überlegenheit zeigte. Leonie Schachner brachte die Wienerinnen wieder in Führung (71.). Im Finish sorgten Hannah Schwartz (89.), die wie ihre Schwester von Draßburg zu den Hütteldorferinnen wechselte, und Annika Seidl (92.) für den Endstand von 1:4, der in der Höhe wohl etwas zu deutlich ausgefallen ist.
- Die Torschützinnen beim 6:0 - Hanna Graf, Lea-Marie Wagner, Hanna Wusits und Celina Pürrer
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Kantersieg im Testspiel
Das Landesligateam von Kerstin Weber absolvierte den zweiten Testlauf am Trainingsplatz und konnte am Ende einen Kantersieg gegen LUV Graz II einfahren. Das Match plätscherte lange dahin, ohne dass es große Aufreger gab - so fiel auch der Führungstreffer eher überraschend, denn ein Distanzball von Hanna Graf wurde zum Edelroller, der seinen Weg an Torfrau Nicole Halbedl ins Netz fand (27.).
Nach dem Seitenwechsel kam neuer Schwung bei den Südburgenländerinnen mit den beiden Youngsters Hanna Wusits und Lea-Marie Wagner, die in der Vorsaison schon im U16-Team aufzeigten. Wusits sorgte gleich mit einem Doppelpack binnen fünf Minuten (51., 55.) für eine klare 3:0-Führung. Celina Pürrer erhöhte auf 4:0 (73.), ehe im Finish auch Lea-Marie Wagner mit einem Doppelpack nachlegte (81., 88.). Am Ende wurde es - begleitet von ein wenig Regen - somit noch ein 6:0-Kantersieg.
- Topweine aus Burg gab es diesmal bei der Weinkost mit Weinbau Muhr.
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Heimspiel am Sonntag
Am Sonntag, 23. August, gibt es um 14.00 Uhr gleich das nächste wichtige Heimspiel für Südburgenland/Hartberg gegen Linz/Kleinmünchen im Thermenstadion Stegersbach (Matchpatronanz: OSG, Weinkost: Bio-Uhudler Kollar-Lackner). Um 16.00 Uhr spielen die beiden Future League-Teams im Stadion (Spielpatronanz: Handy Decker).
Bereits am Samstag testet Südburgenland 1c in der Fußballarena Mischendorf gegen Pöllau (17.00 Uhr).
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