19.10.2014, 09:58 Uhr

Jabing mit Sensation in Rotenturm

Jabings Torschütze Nikola Krajacic setzt hier zu einem Solo an, Stefan Simon konnte ihn nicht halten
Rotenturm an der Pinka: Sportzentrum |

Im Nachbarschaftsderby geht Heimelf mit 1:4 unter

Ein Derby mit besonderer Brisanz ging am Samstagnachmittag in Rotenturm über die Bühne, trafen doch die Erzrivalen aus Rotenturm und Jabing aufeinander.
Titelaspirant Rotenturm (Zweiter) war auf der Heimanlage gegen Aufsteiger Jabing (Siebenter) klarer Favorit, aber Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze - so auch diesmal.

Vier Tore in 17 Minuten

Es ging dann auch gleich ordentlich zur Sache - von Abwarten keine Spur. Bereits in Minute drei zappelte der Ball erstmals in den Maschen - zur Freude der Gäste, denn Benjamin Bogad erzielte das 0:1.
Rotenturm steckte den Schock schnell weg und Oliver Gabriel glich nach neun Minuten aus, doch die Freude darüber wehrte nur kurz. Denn gerade vier Minuten später hieß es bereits 1:2 - Torschütze Krajacic. Nach einem Gestocher - wieder waren vier Minuten vergangen - brachte Tomica Junkovic den Ball irgendwie über die Linie.
Somit waren gerade 17 Minuten gespielt und die rund 400 Zuschauer sahen bereits vier Tore. "Schönes war kein einziges dabei", meinte ein Funktionär - den Gästen war es aber wohl egal, sie führten überraschend mit 3:1.

Entscheidung vor der Pause

Die Rotenturmer erwischten einen rabenschwarzen Tag und auch das sichtliche Bemühen trug keine Früchte. Kaum nennenswerte Torraumszenen, viele Fehlpässe prägten das Spiel den Zweitplatzierten.
Jabing wirkte spritziger und kam dadurch auch zu etlichen Möglichkeiten, eine davon verwertete Bogad dann auch zum 4:1 kurz vor der Pause (43.). Damit schien die Partie entschieden.
Zweite Hälfte passierte dann kaum mehr etwas. Jabing verwaltete den Vorsprung, Rotenturm hatte kein Rezept an diesem Nachmittag und beide Teams setzten vor allem auf Härte - was auch insgesamt sechs Gelbe Karten gerecht verteilt erntete.
So hieß es am Ende einer phasenweise hektischen Partie 4:1 für die Gäste, was einer echten Sensation gleichkommt. "Das hätte wohl niemand erwartet, aber Derbys haben eigene Gesetze", waren sich Funktionäre beider Mannschaften einig.
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